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Sonntag, 08. Dezember 2013 | Autor:

Im Netz habe ich dieses eindrückliche Video gefunden. Es zeigt auf etwas mehr als 14 Minuten zusammengerafft den zeitlichen Verlauf der 2053 Atombombenexplosionen zwischen 1945 und 1998. Als jemand, der in den 1980er Jahren geboren wurde, kann ich mich an den Kalten Krieg eigentlich nicht erinnern. Daher hatte ich auch nie eine Vorstellung, wieviel die Atombombentest es denn im Kalten Krieg so gab. Wäre ich gefragt worden, hätte ich vermutlich gesagt, dass jedes der Länder mit Atombomben etwa ein oder zwei Dutzend Test durchgeführt hätte. Bevor ich das Video sah, hätte aber nie damit gerechnet, dass die USA über 1000 Tests, die Sowjetunion über 700 Test und Frankreich über 200 Test durchgeführt haben. Kaum vorstellbar bleiben aber Jahre wie 1958, 1962 oder 1968 bis 1970, in denen es jeweils über hundert Atombombentests gab, gleichbedeutend mit etwa einem Test alle drei Tage.

Erstellt wurde das Video von dem japanischen Künstler Isao Hashimoto. Bei der Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization (CTBTO) gibt es etwas mehr über ihn und das Video zu erfahren.

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Dienstag, 11. Juni 2013 | Autor:

Wie groß ist der Mond im Vergleich zur Erde? Wie groß ist die Erde im Vergleich zu anderen Planeten? Wie groß sind die Planeten im Vergleich zu unterschiedlichen Planeten? Das Video zeigt es sehr eindrucksvoll.

(Gefunden bei Twitter via @SciencePorn.)

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Montag, 20. Mai 2013 | Autor:

Bill McKibben und die von ihm gegründete Klimaschutz-NGO 350.org haben einen sehenswerten Film mit dem Titel Do the Math veröffentlicht.

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Dienstag, 14. Mai 2013 | Autor:

Vorgestern veröffentlich und schon millionenfach angeguckt, aber ich stelle es trotzdem hier ein: Tolles Lied toll interpretiert von @Cmdr_Hadfield an Bord der ISS mit tollen Bildern aus dem Weltall.

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Montag, 26. November 2012 | Autor:

Heute hat in Doha die COP18, die 18. Weltklimakonferenz der UNFCCC, begonnen. Im Vorfeld wurden (inzwischen schon traditionell in jedem November vor der COP) von renomierten Institutionen Studien, Berichte und so weiter veröffentlicht. Eine davon, nämlich die, von ich denke, dass sie für die Leser*innen meines Blogs besonders interessant sind, möchte ich hier kurz beschreiben.

Zunächst einmal empfehle ich euch aber dieses Video des Zentrums für Klima- und Umweltforschung der Uni Oslo. Es wirf humorvoll einen Blick zurück auf die vergangenen Klimakonferenzen, aber zeigt sehr deutlich die Problematiken der internationalen Klimadiplomatie auf, die dazu geführt haben, dass auch nach 17 Klimakonferenzen noch so wenig substanzielles beschlossen wurde.


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Samstag, 29. September 2012 | Autor:

Am 13. September fand die Jahrestagung 2012 des Öko-Institus statt.1 Dort hat Felix Christian Matthes eine sehr interessante Keynote zum Thema Infrastruktur und Strommarktdesign – Zentrale Handlungsfelder der Energiewende gehalten. Ich möchte hier nicht das interpretieren anfangen, sondern empfehle einfach, die etwa halbstündige Rede anzuschauen.

P.S. Mit dem in der Keynote fast zu Beginn erwähnten 15. Oktober 2012 ist übrigens das Datum der Veröffentlichung der EEG-Umlage für das Jahr 2013 gemeint.

Anmerkungen:

  1. Alle Vorträge gibt es als PDF-Dateien auf der verlinkten Seite und Aufzeichnungen der Vorträge bei Youtube []
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Mittwoch, 04. Juli 2012 | Autor:

Falls ihr euch schon einmal gefragt habt, wie unser Stromnetz funktioniert, dann schaut euch doch mal dieses Video an. Darin wird nicht nur der Ist-Zustand erklärt, sondern auch einige Herausforderungen, die sich bei einer Umstellung auf ein rein regeneratives Stromversorgungssystem ergeben. Denn bisher werden Systemdienstleistungen (wie z.B. Spannungs- und Frequenzhaltung) hauptsächlich von fossilen und nuklearen Großkraftwerken erbracht, die aber zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen werden.

Veröffentlicht wurde das Video von der Agentur für Erneuerbare Energien. Das mehrfach erwähnte Forschungsprojekt Kombikraftwerk 2 hat eine eigene Website, die unter www.kombikraftwerk.de zu erreichen ist.

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Sonntag, 04. März 2012 | Autor:

Vor ein paar Tagen gabs in der Taz einen Artikel mit dem Titel “Lego für brave Mädchen“. Jetzt habe ich bei Stephan Clemens dieses interessante zweiteilige Video zum Thema “Lego & Gender” gefunden. Die Kernaussagen sind: Lego war früher tendenziell ein Unisex-Spielzeug und es vor allem um Bauen und Kreativität ging. Langsam aber sicher verschob sich der Schwerpunkt aber hin zu Kampf und Action, verbunden mit einer immer stärkeren Fokussierung auf Zielgruppe der Jungs. Gleichzeitig wurden immer mal wieder Serien für Mädels aufgelegt, bei denen es aber vorallem um weiblich konnotierte Aufgaben, Schönheit und so weiter ging. Lego differenzierte immer mehr in das “richtige” Lego für Jungs und das “andere” Lego für Mädels. Diese Thesen kann ich (unter anderem auf Grund meiner immer größeren Verzweiflung beim Geschenke kaufen für Kinder in meinem Umfeld) voll unterstützen. Besonders deutlich zeigt sich das für mich in der immer stärkeren Geschlechterausprägung der Legofiguren, insbesondere bei den veränderten Gesichter. Aber seht selbst:

Teil 1 Teil 2
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Kategorie: Sex 'n' Gender  | Tags: , , ,  | 3 Kommentare
Dienstag, 28. Juni 2011 | Autor:
Zukunftskongress

Zukunftskongress

Nachdem ich erst letztes Wochenende wegen dem grünen Sonderparteitag zum Thema Atomausstieg in Berlin war, werde ich nächstes Wochenende bereits wieder nach Berlin fahren. Dieses mal werde ich auf Einladung (und Kosten) von Bündnis 90/Die Grünen zum grünen Zukunftskongress mit dem schönen Titel Antrieb Zukunft fahren und über die Workshops und das ganze drum rum hier im Blog berichten.

Beim Zukunftskongress soll in insgesamt 14 Workshops zu den unterschiedlichsten Themen und einigen Keynote-Reden (von Personen, die mir allerdings alle nichts sagen) der Blick weg von der Tagespolitik gehen und (wie der Name schon verrät) zukünftige Politikfelder thematisch vorbereiten. Aber das Video erklärt den Sinn des Zukunftskongresses besser als ich ich das jetzt hier erklären kann.

Das Programm des Zukunftskongresses klingt schon mal sehr interessant. So interessant, dass ich mich noch gar nicht entschieden habe, welche Workshops ich besuchen werde. Aber ich habe auch noch nicht alle Thesenpapiere zu allen Workshops gelesen, aber bis Samstag ist ja auch noch ein bisschen Zeit.

Welche Workshops könnt ihr empfehlen?

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Montag, 16. Mai 2011 | Autor:

Am Donnerstag letzter Woche hat unser Institut1 den Offshore-Windpark alpha ventus besucht. Dazu gekommen ist es, weil unser Institut das Forschungsprogramm Research at alpha ventus (RAVE) koordiniert.

Los ging es in Kassel um sechs Uhr morgens mit dem Bus nach Cuxhaven. Dort bestiegen wir den Halunder Jet, einen Katamaran, der uns mit 36 Knoten (knapp 70 km/h) zuerst nach Helgoland und dann weiter zu alpha ventus brachte.

Karte: Alpha Ventus (rot), Helgoland (gelb) und Cuxhaven (grün)

Der Windpark liegt in der Nordsee, über 40 km nördich der Insel Borkum und damit bereits außerhalb der deutschen Hoheitsgewässer (12-Meilen-Zone), aber noch innerhalb der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ, 200-Meilen-Zone). Errichtet wurden dort zwölf Windkraftanlagen mit jeweils 5 Megawatt von zwei unterschiedlichen Herstellern (Areva und REpower). Da der alpha ventus der erste deutsche Offshore-Windpark ist, gibt es an den Windkraftanlagen im Programm RAVE intensive Forschungsarbeiten, die die unterschiedlichsten Gebiete, angefangen von Fundamentkonstruktionen über Anlagentechnik und Meteorologie bis hin zu Geologie und Ökologie untersuchen.

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Anmerkungen:

  1. Für alle, die es noch nicht wissen: Ich bin momentam am Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und schreibe dort meine Master Thesis. []
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