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	<title>Grüner Nomade &#187; Nicole Maisch</title>
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		<title>Forum &#214;kologie, &#214;konomie: Nachhaltiger Konsum f&#252;r alle</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 16:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Lukas Emele.



Nachdem ich mich lange nicht entscheiden konnte, welchen Workshop ich in der zweiten Session der gr&#252;nen Zukunftskonferenz besuchen solle, habe ich mich schlussendlich f&#252;r den Workshop Nachhaltiger Konsum f&#252;r alle entschieden.

Input Harald Welzer

Den ersten Input hielt der Sozialpsychologe Prof. Dr. Harald Welzer, der unter anderem durch das Buch Klimakriege bekannt geworden ist. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Lukas Emele.</em></p>
<div id="attachment_1318" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://antriebzukunft.de/"><img class="size-full wp-image-1318" title="Zukunftskongress" src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/uploads/2011/06/Zukunftskonferenz_hn_01.png" alt="Zukunftskongress" width="225" height="265" /></a><p class="wp-caption-text">Zukunftskongress</p></div>
<p><a href="http://blog.lukas-emele.de/2011/07/02/die-qual-der-wahl/">Nachdem ich mich lange nicht entscheiden konnte, welchen Workshop ich in der zweiten Session der gr&#252;nen Zukunftskonferenz besuchen solle,</a> habe ich mich schlussendlich f&#252;r den Workshop <a href="http://antriebzukunft.de/thesenpapiere/okologie-nachhaltiger-konsum-fur-alle/">Nachhaltiger Konsum f&#252;r alle</a> entschieden.</p>
<p><strong>Input Harald Welzer</strong></p>
<p>Den ersten Input hielt der Sozialpsychologe Prof. Dr. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Welzer">Harald Welzer</a>, der unter anderem durch das Buch <em>Klimakriege</em> bekannt geworden ist. Er ist der Meinung, dass die Dimension des Transformationsprozesses wird noch gar nicht richtig verstanden worden ist und dass der Wandel zur Nachhaltigkeit mehr hin eine gesamtgesellschaftliche Transformation ist. Dies sei &#228;hnlich der ersten industriellen Revolution, bei der nicht nur die Energieversorgung fundamental ver&#228;ndert wurden, sondern zu einer gro&#223;en gesellschaftlichen Transformation mit Ver&#228;nderung der Arbeits- und Familienverh&#228;ltnisse f&#252;hrte. Dar&#252;ber hinaus stellte er in den Raum, was den eigentlich wirklicher Wohlstand ist? Auf jeden Fall nicht der Wohlstandsbegriff, der die letzten 50 Jahre gepr&#228;gt hat. Das aktuelle Wohlstandsmodell sei nicht sakrosankt, es m&#252;sse ge&#228;ndert werden. Sinn wird in unserer Gesellschaft vor allem aus Konsum gesch&#246;pft.<br />
Das Problem dabei ist: Unser derzeitiges Wohlstandsmodell ist Kern der Demokratie in der Nachkriegsbundesrepublik. Als Beispiel f&#252;hrte er die Nespresso-Kultur an: Nespresso das Paradebeispiel f&#252;r unser Wohlstands- und Wachstumsmodell, das nach der Minimierung eines nutzbaren eigentlichen Produkts und der Maximierung des Drumherums strebt. Au&#223;erdem ging er auf das Vorurteil ein, dass sozial schwache Gruppen, wie beispielsweise Hartz-IV-Empf&#228;ngerInnen sowieso nicht nachhaltig leben k&#246;nnten, wie z.B. Bioprodukte kaufen. Im Gegenteil: gerade diese Gruppen seien besonders nachhaltig, da sie weniger Geld zum Konsum haben und somit z.B. in kleineren Wohnungen leben und weniger Flugreisen machen. Der Blick auf die Hartz-IV-Empf&#228;nger sei auch deshalb falsch, da das Bewusstsein f&#252;r Nachhaltigkeit in allen gesellschaftlichen Gruppen fehle. So ist der Kauf eines SUV ist strategischer Konsum hin zu einem Bestand des derzeitigen Systems.</p>
<p><strong>Input Nicole Maisch</strong></p>
<p>Den zweiten Input hielt die gr&#252;ne Bundestagsabgeordnete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nicole_Maisch">Nicole Maisch</a>. Ihrer Meinung nach ist eine sozial-&#246;kologische Transformation ist nicht nur ein kulturelles Problem, sondern auch ein kulturelles Projekt. Es gehe um nichts weniger, als um eine Lebensstildebatte: Wie wollen wir leben? Auf einem Weg zu einem nachhaltigem Lebensstil setzt sie dabei stark auf strategischen Konsum, denn damit k&#246;nne nicht nur eine Ver&#228;nderung der Geldstr&#246;me und Arbeitsbedingungen erfolgen, gleichzeitig sei es auch ein Mittel der Politisierung und Mobilisierung der K&#228;uferInnen in der Art einer Graswurzelstrategie. Aber auch die Politik hat einige M&#246;glichkeiten, z.B. andere Regeln oder Preisbeeinflussungen (Agrarsubventionen). Eine M&#246;glichkeit w&#228;re beispielsweise, Bio als Standard setzen, und eine Pflicht einf&#252;hren, nach der alle Produkte als &#8220;un&#246;kologisch&#8221;, &#8220;tierschutzfeindlich&#8221; usw., die nicht den Standards entsprechen. F&#252;r das Verhalten von K&#228;uferInnen seine Preise ist nicht immer entscheidend, oft sind kulturelle H&#252;rden viel entscheidender</p>
<p><strong>Input Uwe Gerber</strong></p>
<p>Einen Kurzinput brachte Uwe Gerber von der BAG ChristInnen ein, in dem er die seiner Meinung derzeit vorherrschenden drei ethisch-moralische Modelle verbreitet:</p>
<ul>
<li>Ein liberalistisch-individualistisches Modell, die eine reine Interessenmoral ist und die auf dem Mythos des autonomen, sich frei entscheidenden Menschensubjektes basiert.</li>
<li>Zum anderen ein N&#252;tzlichkeitsmodell (Utilitarismus): Dieses geht vom gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Gl&#252;ck einer m&#246;glichst gro&#223;en Anteil der Bev&#246;lkerung aus.</li>
<li>Zum dritten ein altruistisches Modell, dessen Grundlage nicht das Individium ist, sondern die zwischenmenschlichen Beziehungen sind. Das hei&#223;t Grundlage ist, f&#252;r den anderen einzustehen.</li>
</ul>
<p><span id="more-1355"></span><strong>Offene Runde</strong></p>
<p>Nach den Inputs wurde die Diskussion an die TeilnehmerInnen im Saal ge&#246;ffnet. Die Diskussion sollte sich dabei an den folgenden Fragen orientiern:</p>
<ol>
<li>Soll die Politik (z.B. &#252;ber aktive Preis- und Steuerpolitik) das Konsumverhalten der Menschen weiter steuern? Wenn ja wie? Und ist ein solches Vorgehen mit dem gr&#252;nen Grundwert der Selbstbestimmung in Einklang bringen?</li>
<li>Wie kann mit einer wachstumskritischen Verbraucherpolitik ein nachhaltiger gesellschaftlicher Wohlstand gesichert werden und wie lassen sich dabei Reboundeffekte vermeiden?</li>
<li>Wie schaffen wir auch f&#252;r sozial Schwache Zug&#228;nge zu einem nachhaltigen Lebensstil?</li>
</ol>
<p>In dieser Runde fielen viele Thesen und Statements. Die meiner Meinung nach wichtigsten gebe ich hier stichpunktartig wieder.<sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2011/07/02/forum-oekologie-oekonomie-nachhaltiger-konsum-fuer-alle/#footnote_0_1355" id="identifier_0_1355" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Reihenfolge stellt keine Bewertung meinerseits dar, sondern ist rein chronologisch.">1</a></sup></p>
<ul>
<li>Problem: Niedergang der Reparaturkultur. Zus&#228;tzlich werden Ger&#228;te nur noch stoffliches recyclet, aber es geschieht kein wirkliches Recycling statt in dem Sinne, das Komponenten wiederverwertet werden.</li>
<li>Gesamtes Verhalten ist kulturhistorische gepr&#228;gt. Beispielsweise ist Fleischkonsum ein Zeichen von Wohlstand ist, Gerade daher werde von armen Menschen besonders viel Fleisch konsumiert, da dieser Konsum eben ein Wohlstandsymbol sei.</li>
<li>Ethischer Konsum sei auch innerhalb gr&#252;ner Veranstaltungen schwierig. Beispielsweise ist die Zukunftskonferenz eine der wenigen Veranstaltungen, bei denen auch veganes Essen angeboten wird.</li>
<li>Problem ist die Angst vieler Menschen, dass alles teurer wird. Daher sei Preissteuerung sehr schwierig umzusetzen.</li>
<li>Es herrsche eine gro&#223;e Diskrepanz zwischen Selbstwahrnehmung und tats&#228;chlichem Konsum.</li>
<li>Kritisiert wurde die mangelnde Transparenz von Siegeln: es gibt gute und schlechte Siegel, f&#252;r die Verbraucher sind die Kriterien in der Regel nicht durchschaubar.</li>
<li>Arbeit muss billiger werden, Gegenst&#228;nde m&#252;ssten deutlich teurer werden. Dadurch k&#246;nnten Rebound-Effekte vermieden werden.</li>
<li>Global gesehen m&#252;sse die Machtfrage und damit Eigentumsfrage gestellt werden bez&#252;glich der Nahrungsmittelproduktion und -verteilung um zu einer wirklich nachhaltigen Konsum zu kommen.</li>
</ul>
<p><strong>Abschlussrunde</strong></p>
<p>In der Abschlussrunde kamen Nicole Maisch und Harald Welzer noch einmal zu Wort:</p>
<p>Welzer betonte, dass die &#246;ffentliche Debatte zur Zeit eine sehr stark auf den Klimawandel reduzierte Diskussion sei. Der Klimawandel sei aber lediglich ein Symptom einer Kultur, die die Ressourcen &#252;bernutze. N&#246;tig w&#228;re eine Umformatierung von technokratisch-expertokratischen Ans&#228;tzen hin zu gesamtgesellschaftlichen L&#246;sungen, die anschlussf&#228;hig sind an Lebenspraktiken, die die Menschen sowieso schon haben. Dies geht alles ohne gro&#223;e Konferenzen, sondern das k&#246;nne man einfach machen.</p>
<p>Der Umbau des Konsums ist f&#252;r Maisch ein gigantisches Transformationsprojekt, das nur &#252;ber eine Informierung der Menschen geschehen k&#246;nne. Ein wichtiger Ansatz sei dabei auch der Aspekt Zeit: Wenn Menschen mehr Zeit bekommen, k&#246;nnten sie auch dazu bereit sein, weniger zu konsumieren.</p>
<p>Zum weiterlesen:</p>
<ul>
<li>Thesenpapier <a href="http://antriebzukunft.de/thesenpapiere/okologie-nachhaltiger-konsum-fur-alle/">Nachhaltiger Konsum f&#252;r alle</a></li>
<li><a href="http://antriebzukunft.de/das-lebensglucksmodell-des-20-jahrhunderts-ist-am-ende/">Gastkommentar von Peter Unfried</a></li>
<li>Essay von Harald Welzer: <a href="http://www.boell.de/downloads/Endf_Mentale_Infrastrukturen.pdf">Mentale Infrastrukturen &#8211; Wie das Wachstum in die Welt und in die Seelen kam </a></li>
</ul>
<p><u>Anmerkungen:</u></p>
<ol class="footnotes">
<li id="footnote_0_1355" class="footnote">Die Reihenfolge stellt keine Bewertung meinerseits dar, sondern ist rein chronologisch.</li>
</ol>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.lukas-emele.de/?flattrss_redirect&amp;id=1355&amp;md5=2985acfe16c99ea95d1c104c5ed5f3d9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahlkampf f&#252;r und mit Nicole Maisch</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 18:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den ganzen September &#252;ber habe ich in Kassel Wahlkampf gemacht, als Praktikant bei, f&#252;r und mit Nicole Maisch. Das war zwar teilweise ziemlich anstrengend und stressig, aber im Gro&#223;en und Ganzen hat es sehr viel Spa&#223; gemacht.



Einige Highlights waren:

	Hunderte von Sonnenblumen fr&#252;h morgens zu schneiden - und dann diese innerhalb von wenigen Minuten zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den ganzen September &#252;ber habe ich in Kassel Wahlkampf gemacht, als Praktikant bei, f&#252;r und mit <a href="http://www.nicolemaisch.de">Nicole Maisch</a>. Das war zwar teilweise ziemlich anstrengend und stressig, aber im Gro&#223;en und Ganzen hat es sehr viel Spa&#223; gemacht.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/gruenernomade/3975924109/"><img title="Sonnenbebl&#252;hmtes, glukosebetriebenes Wahlkampfmobil" src="http://farm3.static.flickr.com/2587/3975924109_2b4cdc3a09.jpg" alt="Sonnenbel&#252;hmtes, glukosebetriebenes Wahlkampfmobil" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenbel&#252;hmtes, glukosebetriebenes Wahlkampfmobil</p></div>
<p>Einige Highlights waren:</p>
<ul>
<li>Hunderte von Sonnenblumen fr&#252;h morgens zu schneiden &#8211; und dann diese innerhalb von wenigen Minuten zu verteilen.</li>
<li>Zusammen mit der <a href="http://www.gjh.de">Gr&#252;nen Jugend Hessen</a> in Frankfurt <a href="http://blog.lukas-emele.de/2009/09/22/automobile-treffpunkte/">vor dem Eingang der Internationalen Automobilausstellung gegen die Politik der Bundesregierung zu demonstrieren</a> &#8211; und auf dem R&#252;ckweg auf der Autobahn J&#252;rgen Trittin zu begegnen.</li>
<li>Bei unserem Wahlkampfh&#246;hepunkt <a href="http://nicole-fuer-kassel.de/2009/09/22/renate-kuenast-in-kassel-sonnenblumen-wahlkampfreden/">Renate K&#252;nast auf dem Kasseler Opernplatz</a> zu sehen und zu h&#246;ren.</li>
<li><a href="http://blog.lukas-emele.de/2009/09/23/angies-strahlende-zukunft/">Angela Merkel mit einem fliegenden Transparent zu begr&#252;&#223;en</a>.</li>
<li>An gef&#252;hlten 34.347 Infost&#228;nden zu stehen &#8211; und dabei auch ab und zu mal Leute wirklich davon zu &#252;berzeugen, die Gr&#252;nen zu w&#228;hlen.</li>
<li>An den letzten beiden Abenden vor der Wahl mit <a href="http://blog.lukas-emele.de/2009/09/26/nachtwahlkampfstand/"> Nachtwahlkampfst&#228;nden</a> in der Innenstadt pr&#228;sent zu sein &#8211; teilweise sogar mit drei St&#228;nden gleichzeitig.</li>
<li>Das Leuchten in den Augen der Kinder zu sehen, wenn diese ein gr&#252;nes Windr&#228;dchen bekommen.</li>
<li>Von der Kasseler Onlinezeitung <a href="http://www.nordhessische.de/viewpic_detail.php?gid=51&amp;id=1030&amp;rei=5"><em>Nordhessische.de</em> abgelichtet zu werden</a>.</li>
<li>Onlinewahlkampf zu f&#252;hren. Hier sind <a href="http://search.twitter.com/search?q=&amp;ands=%23btw09&amp;phrase=&amp;ors=&amp;nots=&amp;tag=&amp;lang=all&amp;from=gruenernomade&amp;to=&amp;ref=&amp;near=&amp;within=15&amp;units=mi&amp;since=&amp;until=&amp;rpp=50">alle meine Tweets zur #btw09</a>.</li>
<li>Und nat&#252;rlich mit dem Lastenfahrrad die Kasseler Stra&#223;en unsicher zu machen.</li>
</ul>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/gruenernomade/3975924113/"><img title="Kinder + Windr&#228;dchen = :-)" src="http://farm3.static.flickr.com/2421/3975924113_ce70e28606.jpg" alt="Kinder + Windr&#228;dchen = :-)" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Kinder + Windr&#228;dchen = :-)</p></div>
<p>Einen Tag vor der Wahl konnte ich es nicht verkneifen, selbst eine <a href="http://blog.lukas-emele.de/2009/09/26/meine-wahlprognose-zur-bundestagswahl-2009/">Wahlprognose in die Welt zu setzen</a> (die &#252;brigens innerhalb von zwei Tagen mehr als 500 mal angeklickt wurde!).</p>
<p>Und nach der Wahl gabs dann <a href="http://blog.lukas-emele.de/2009/09/30/nicht-noch-eine-wahlanalyse/">meine ganz pers&#246;nliche Wahlanalyse</a>.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.lukas-emele.de/?flattrss_redirect&amp;id=695&amp;md5=973c530abbbc00265bb361b613a3b7b9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicht noch eine Wahlanalyse</title>
		<link>http://blog.lukas-emele.de/2009/09/30/nicht-noch-eine-wahlanalyse/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 21:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem unter anderem schon Daniel, Franza, Henning, Kathrin, Sebastian und Till eine Wahlanalyse gebloggt haben, kommt von mir nun - entgegen der &#220;berschrift - von mir auch noch eine. Dabei m&#246;chte ich versuchen, nicht unbedingt das zu wiederholen, was andere schon geschrieben haben.

B&#252;ndnis(un)f&#228;higkeit

CDU/CSU und FDP haben es deutlich besser hingekriegt, sich gegenseitig zu unterst&#252;tzen: ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem unter anderem schon <a href="http://blog.gruene-bw.de/2009/09/29/bundestagswahl-das-losbuden-ergebnis/">Daniel</a>, <a href="http://blog.gruene-jugend.de/archives/2222">Franza</a>, <a href="http://www.henningschuerig.de/blog/2009/09/28/mein-fazit-der-bundestagswahl-2009/">Henning</a>, <a href="http://maedchenmannschaft.net/besser-nicht-zu-weiblich/">Kathrin</a>, <a href="http://www.ygriega.de/serendipity/index.php?/archives/60-Wir-bekaempfen-die-Klimaerwaermung-mit-sozialer-Kaelte.-Ihre-FDP..html">Sebastian</a> und <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2009/09/28/nach-der-wahl/">Till</a> eine Wahlanalyse gebloggt haben, kommt von mir nun &#8211; entgegen der &#220;berschrift &#8211; von mir auch noch eine. Dabei m&#246;chte ich versuchen, nicht unbedingt das zu wiederholen, was andere schon geschrieben haben.</p>
<p><strong>B&#252;ndnis(un)f&#228;higkeit</strong></p>
<p>CDU/CSU und FDP haben es deutlich besser hingekriegt, sich gegenseitig zu unterst&#252;tzen: Sehr viele W&#228;hler*innen haben Stimmensplitting gemacht, also Erststimme f&#252;r die oder den Unionskandidat*in, Zweitstimme f&#252;r FDP. Im linken Lager hat das bei weitem nicht so gut funktioniert. Bestes Beispiel ist der <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/ergebnisse/wahlkreisergebnisse/l08/wk258/">Wahlkreis 258 Stuttgart I</a>: W&#228;hrend dort bei Schwarz-Gelb das Stimmensplitting funktioniert hat, so haben sich SPD und Gr&#252;ne gegenseitig bek&#228;mpft.</p>
<p><span id="more-691"></span></p>
<p><strong>Ausschlie&#223;eritis</strong></p>
<p>Viele Koalitionsm&#246;glichkeiten waren im Vorfeld schon ausgeschlossen: Jamaika (CDU/CSU/FDP/Gr&#252;ne) von den Gr&#252;nen, die Ampel (SPD/FDP/Gr&#252;ne) von der FDP und Rot-Rot-Gr&#252;n (SPD/Linke/Gr&#252;ne) von der SPD. Andere Konstellationen w&#228;ren zwar auch theoretisch noch m&#246;glich gewesen, wie zum Beispiel eine Koalition aus Union und Linke, aber diese wurden niemals diskutiert. So blieben noch &#252;brig die Gro&#223;e Koalition (CDU/CSU/SPD), Schwarz-Gelb (CDU/CSU/FDP) und Schwarz-Gr&#252;n (CDU/CSU/Gr&#252;ne). Bei Schwarz-Gr&#252;n war eigentlich sowieso schon klar, dass diese Koalition allenfalls eine Notl&#246;sung gewesen w&#228;re, so dass CDU/CSU als Teil der Regierung mitsamt der Bundeskanzlerin Angela Merkel schon feststand, und es bei der Wahl eigentlich nur noch darum ging, mit wem sie koalieren sollte. Da bereits vier Jahre Gro&#223;e Koalition voller Langsamkeit und Streit hinter uns lagen, haben sich wohl viele W&#228;hlerinnen und W&#228;hler entschieden, die Gro&#223;e Koalition abzuw&#228;hlen und daher der FDP ihre Stimme gegeben.</p>
<p><strong>Die Medien</strong></p>
<p>Sehr ge&#228;rgert hat mich am Sonntagabend, dass auf allen Sendern zu h&#246;ren war, dass die SPD ihr schlechtestes Ergebnis eingefahren hat. Gut, das stimmt auch. Aber warum haben sich die Medien nicht auch das Ergebnis der Union einmal etwas genauer angeschaut? Die haben n&#228;mlich auch ihr zweitschlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl eingefahren. Nur bei der allerersten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1949">Bundestagswahl im Jahr 1949</a> holte die Union mit 31,0 Prozent ein schlechteres Ergebnis.</p>
<p><strong>Die Kleinen sind nicht mehr klein</strong></p>
<p>Da einerseits FDP, Linke und Gr&#252;ne alle zweistellige Ergebnisse erzielt haben, andererseits die SPD im unteren 20prozentigen Bereich angelangt ist, so ist es meiner Meinung nach nicht mehr gerechtfertigt von kleinen und gro&#223;en Parteien zu sprechen. Ich werde die drei genannten Parteien daher in Zukunft als mittelgro&#223;e Parteien bezeichnen.</p>
<p><strong>Gr&#252;ne Erfolge und Misserfolge</strong></p>
<p>Die Gr&#252;nen hatten drei Wahlziele: Schwarz-Gelb verhindern, drittst&#228;rkste Kraft im Bundestag werden und zweistelliges Ergebnis bei den Zweitstimmen. Davon ist leider nur das letzte erreicht worden. Aber es gibt auch einige sch&#246;ne Erfolge: Die Gr&#252;nen sind im <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/ergebnisse/wahlkreisergebnisse/l11/wk084/">Wahlkreis 84 Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer-Berg-Ost</a> st&#228;rkste Partei geworden. Hans-Christian Str&#246;bele hat sogar mit unglaublichen 46,8 Prozent beinahe jede zweite Erststimme geholt! Auch freut es mich sehr, dass mit <a href="http://www.malczak.de">Agnieszka Malczak</a> und <a href="http://www.svenkindler.de/">Sven Kindler</a> zwei neue Gr&#252;ne-Jugend-Mitglieder in den Bundestag eingezogen sind, sowie mit <a href="http://www.manuelsarrazin.de/">Manuel Sarazzin</a> und <a href="http://www.nicolemaisch.de">Nicole Maisch</a><sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2009/09/30/nicht-noch-eine-wahlanalyse/#footnote_0_691" id="identifier_0_691" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="nur noch Gr&uuml;ne Jugend Hessen, wegen unterschiedlicher Altersgrenzen von Bundes- und Landesverband">1</a></sup> zwei weitere Gr&#252;ne-Jugend-Mitglieder den Wiedereinzug geschafft haben.</p>
<p><strong>Meine eigene Wahlprognose</strong></p>
<p>Einen Tag vor der Wahl hatte ich ja <a href="http://blog.lukas-emele.de/2009/09/26/meine-wahlprognose-zur-bundestagswahl-2009/">meine eigene Prognose</a> ver&#246;ffentlicht. Ich freue mich insbesondere, dass ich bei den mittelgro&#223;en Parteien ziemlich nahe am endg&#252;ltigen Ergebnis lag.</p>
<table border="1" align="center">
<tbody>
<tr align="center">
<td colspan="4"><strong>Zweitstimmen</strong></td>
</tr>
<tr align="center">
<td><strong>Partei</strong></td>
<td><strong>Prognose</strong></td>
<td><strong>Ergebnis</strong></td>
<td><strong>Differenz</strong></td>
</tr>
<tr>
<td align="left"><a href="http://www.cdu.de">CDU</a>/<a href="http://www.csu.de">CSU</a></td>
<td align="right">32,4 %</td>
<td align="right">33,8 %</td>
<td align="right">+1,4 %</td>
</tr>
<tr>
<td align="left"><a href="http://www.spd.de">SPD</a></td>
<td align="right">25,5 %</td>
<td align="right">23,0 %</td>
<td align="right">-2,5 %</td>
</tr>
<tr>
<td align="left"><a href="http://www.fdp.de">FDP</a></td>
<td align="right">14,3 %</td>
<td align="right">14,6 %</td>
<td align="right">+0,3 %</td>
</tr>
<tr>
<td align="left"><a href="http://www.die-linke.de">Linke</a></td>
<td align="right">11,6 %</td>
<td align="right">11,9 %</td>
<td align="right">+0,3 %</td>
</tr>
<tr>
<td align="left"><a href="http://www.gruene.de">Gr&#252;ne</a></td>
<td align="right">11,4 %</td>
<td align="right">10,7 %</td>
<td align="right">-0,7 %</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Sonstige</td>
<td align="right">4,9 %</td>
<td align="right">6,0 %</td>
<td align="right">+1,1 %</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">darunter <a href="http://www.piratenpartei.de">Piraten</a></td>
<td align="right">1,9 %</td>
<td align="right">2,0 %</td>
<td align="right">+0,1 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><u>Anmerkungen:</u></p>
<ol class="footnotes">
<li id="footnote_0_691" class="footnote">nur noch Gr&#252;ne Jugend Hessen, wegen unterschiedlicher Altersgrenzen von Bundes- und Landesverband</li>
</ol>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.lukas-emele.de/?flattrss_redirect&amp;id=691&amp;md5=35500a5922ab369dad90139dcbfd63ab" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachtwahlkampfstand</title>
		<link>http://blog.lukas-emele.de/2009/09/26/nachtwahlkampfstand/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 00:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[BTW]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<category><![CDATA[Nicole Maisch]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 findet rund um die Uhr statt. Hier ein paar Eindr&#252;cke in bewegten Farbbildern vom Nachtwahlkampfstand mit Nicole Maisch in Kassel.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/gruenernomade/3954520308/"><img title="Nachtwahlkampfstand" src="http://farm3.static.flickr.com/2441/3954520308_b83a8725f5.jpg" alt="Nachtwahlkampfstand" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Nachtwahlkampfstand</p></div>
<p>Der Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 findet rund um die Uhr statt. Hier ein paar Eindr&#252;cke in bewegten Farbbildern vom Nachtwahlkampfstand mit <a href="http://www.nicolemaisch.de">Nicole Maisch</a> in Kassel.</p>
<p><object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RSsLsfRrCKQ&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RSsLsfRrCKQ&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.lukas-emele.de/?flattrss_redirect&amp;id=684&amp;md5=0da8b65a61d54a070ee15c64d2866592" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Nicole Maisch</title>
		<link>http://blog.lukas-emele.de/2009/05/11/interview-mit-nicole-maisch/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 19:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[BDK]]></category>
		<category><![CDATA[bdk09berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Berninger]]></category>
		<category><![CDATA[Nicole Maisch]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Vormittag des BDK-Sonntags hatten wir die Gelegenheit, Nicole Maisch zu ihren Erfahrungen als junge gr&#252;ne Abgeordnete im deutschen Bundestag zu interviewen.

Da wir leider keine tausende von Euros teure Ausr&#252;stung hatten, sondern ledigleich eine Digicam ohne externes Mikrofon, st&#246;rten vorbeifahrende Z&#252;ge manchmal die Verst&#228;ndlichkeit. Daher habe ich mir die M&#252;he gemacht, das Interview auch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Vormittag des BDK-Sonntags hatten wir die Gelegenheit, <a href="http://www.nicolemaisch.de">Nicole Maisch</a> zu ihren Erfahrungen als junge gr&#252;ne Abgeordnete im deutschen Bundestag zu interviewen.</p>
<p>Da wir leider keine tausende von Euros teure Ausr&#252;stung hatten, sondern ledigleich eine Digicam ohne externes Mikrofon, st&#246;rten vorbeifahrende Z&#252;ge manchmal die Verst&#228;ndlichkeit. Daher habe ich mir die M&#252;he gemacht, das Interview auch noch niederzuschreiben.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Uv-9i7JbChs&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Uv-9i7JbChs&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
<p><span id="more-562"></span></p>
<p><strong>Gr&#252;ner Nomade:</strong> Bei uns ist Nicole Maisch, gr&#252;ne Abgeordnete, eine der j&#252;ngsten Abgeordneten im deutschen Bundestag. Guten Morgen.</p>
<p><strong>Nicole Maisch:</strong> Hallo.</p>
<p><strong>GN:</strong> Du bist im Februar 2006 f&#252;r Matthias Berninger als Abgeordnete nachger&#252;ckt. Wie hast du damals davon erfahren? Das war ja wahrscheinlich ganz sch&#246;n kurzfristig.</p>
<p><strong>NM:</strong> Also Matthias hatte es mir ein paar Wochen vorher schon angedeutet, so &#8220;Nicole, bereite dich auf eine Ver&#228;nderung in deinem Leben vor&#8221;, und, ja, dass es dann so schnell gehen w&#252;rde, also schon im Februar, das h&#228;tte ich nicht gedacht und musste mich erstmal setzen und durchschnaufen. Ich war ein bisschen von Matthias vorbereitet worden, aber ich war nicht vorbereitet auf das, was da kommen w&#252;rde.</p>
<p><strong>GN:</strong> Das hei&#223;t, du hast hast Hals &#252;ber Kopf das Studium erstmal stehen lassen?</p>
<p><strong>NM:</strong> Studium war ich fertig, also das war gut. Ich hab f&#252;r eine andere Politikerin gearbeitet, f&#252;r Sigrid Erfurth, die kommt aus Nordhessen, ist dort Landtagsabgeordnete, hab an der Uni ein bisschen gearbeitet. Ja, dann habe ich meine Jobs kurzfristig abgewickelt, ich wollte Sigrid, meine Lieblingschefin, auch nicht einfach so sitzen lassen. Und dann habe ich mir eine WG in Berlin gesucht, und angefangen mit Leuten zu telefonieren welches Arbeitsgebiet ich denn jetzt &#252;bernehmen k&#246;nnte. Und dann bin ich direkt in die Arbeit eingestiegen.</p>
<p><strong>GN:</strong> Von Matthias Berninger hast du das Thema Verbraucherschutz bekommen. War das dein Wunschthema oder h&#228;ttest du lieber etwas anderes gemacht?</p>
<p><strong>NM:</strong> Also, das war ein bisschen komplizierter: Matthias hat ja damals nicht Verbraucherpolitik sondern Wirtschaftspolitik gemacht, fr&#252;her war er Staatssekret&#228;r im Verbraucherbereich, aber nachher wirtschaftspolitischer Sprecher. Das habe ich nicht gemacht, sondern ich habe angefangen im Tourismus-Ausschuss, das ist einer der kleinsten Aussch&#252;sse. Und dann hat sich in der Fraktion aber noch ein bisschen was ver&#228;ndert, durch die Regierungsbeteiligung sind Leute raus, neue rein. Und dann ist es mir gelungen in den Agrar- und Verbraucherausschuss reinzukommen und da hab ich das Thema Verbraucherpolitik bekommen. Also ich habe angefangen mit Tourismuspolitik. Und Verbraucher war mein Wunschthema, ich wollte unbedingt was im &#214;ko-Bereich machen und das hat ja viel damit zu tun: Klimafreundlicher Konsum. Deshalb war ich dann ziemlich froh. Und ich mache das Thema Wasser. Ich bin im Umweltausschuss auch, das hei&#223;t ich bin sehr zufrieden mit dem was ich bekommen habe.</p>
<p><strong>GN:</strong> Bei Parteijugendorganisationen ist es ja oftmals so, dass sie sich verb&#252;nden, zum Beispiel Gr&#252;ne Jugend und Jusos um gemeinsam gegen die Mutterparteien etwas auszurichten. Gibt es Vergleichbares im Bundestag, dass sich junge Abgeordnete aus unterschiedlichen Fraktionen zusammenschlie&#223;en, um eben gegen die Fraktionsspitzen etwas durchzuboxen?</p>
<p><strong>NM:</strong> Es gibt schon sehr viele Zusammenschl&#252;sse von jungen Abgeordneten, man trifft sich auch gelegentlich mit zum Beispiel den Jungen von der Union oder der SPD. Aber wir sind erstmal Gr&#252;ne. Es gibt thematische Zusammenschl&#252;sse: Kollegin Anna L&#252;hrmann und Kai Gehring haben zum Beispiel was zum Thema Generationengerechtigkeit schon vor langer Zeit angefangen auch mit anderen. Das ist zum Beispiel so ein Projekt, dass sie auch gegen den Widerstand der &#196;lteren durchfighten m&#252;ssen. Aber normalerweise sind wir erstmal Gr&#252;ne und dann gucken wir uns an, was wir mit den anderen zusammen machen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>GN:</strong> Du bist ja noch relativ jung, 28. Andere  Leute machen in dem Alter ein Praktikum im Bundestag. Wurdest du schon mal als Praktikantin gehalten?</p>
<p><strong>NM:</strong> Ja, sehr oft, sehr oft. In meiner ersten Woche im Plenum wurde ich so von den total netten Saaldienern so dann bei Seite genommen, so &#8220;Wo wollen Sie denn hin? Was machen Sie denn hier? Praktikantinnen sitzen hier ja eigentlich nicht.&#8221; Und am Wochenende passiert es mir ganz oft, dass ich an der Pforte – normalerweise erkennen sie mich, wenn ich meine normale Politikerkleidung trage –  aber in meiner normalen Alltagskleidung geht’s mir dann auch manchmal so, dass ich auch immer abgefangen werde und gefragt werde, wer ich so bin. Ja, kommt vor, aber es wird immer weniger. Ich werde ja auch immer &#228;lter.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>GN:</strong> Was war f&#252;r dich die bisher schwerste Abstimmung im Bundestag?</p>
<p><strong>NM:</strong> Afghanistan, hundertprozentig. Ich hab zweimal die Mandatsverl&#228;ngerung jetzt mitgemacht, ich habe auch immer mit &#8220;Ja&#8221; gestimmt. Und vor der letzten Abstimmung, genau ein Tag davor, hat unsere Zeitung in Hessen, die Frankfurter Rundschau, die Passbilder von allen toten deutschen Soldaten auf der Titelseite gehabt mit der &#220;berschrift &#8220;War es das Wert?&#8221;. Da habe ich nicht geschlafen in dieser Nacht. Ja, das war die schwierigste Abstimmung. Klar, es gibt auch sonst Themen, wo man Schwierigkeiten hat, sich zu entscheiden, was ist jetzt fachlich richtige oder falsch oder so. Aber das ist die schwierigste Entscheidung gewesen.</p>
<p><strong>GN:</strong> Was war f&#252;r dich der gr&#246;&#223;te Erfolg, wo du wirklich ganz aktiv dahinter gestanden bist?</p>
<p><strong>NM:</strong> Also, ich habe ein paar Erfolge beim mir im Wahlkreis, wo ich gemerkt habe, jetzt wo ich Bundestagsabgeordnete bin interessiert sich die Presse mehr f&#252;r das, was ich zu sagen habe. Ich habe mehr Mitarbeiter, ich kann mehr erreichen. Was war bei uns zu Hause? Wir haben mehr Fl&#228;chen f&#252;r Windkraft erk&#228;mpft. Erneuerbare Energien, das ist ist so mein Ding. Da war ich ziemlich stolz drauf. Und im Bundestag ist es eher so: man gewinnt ja nie eine Abstimmung. Aber was man schon machen kann, ist die Bundesregierung so zu qu&#228;len durch immer wieder Anfragen und Pressemitteilungen, dass sie bestimmte Themen auf die Tagesordnung setzt. Bei mir war das Telefonwerbung, Gift in Spielzeugen, Fahrgastrechte, da haben wir einfach immer weiter nachgebohrt. Manchmal erfolgreich, manchmal weniger. Also man merkt schon, aus der Opposition heraus wirklich was zu gestalten ist verdammt schwer. Da kann man eigentlich nur nerven und Kampagne machen und bestimmte Themen setzen. Aber wirklich Regierungshandeln ist was anderes. Klar, deshalb wollen wir auch regieren.</p>
<p><strong>GN:</strong> Eine Frage zum Schluss: Wenn ein junger Mensch auf dich zukommt, weil er gerne in die Politik m&#246;chte, egal zu welcher Partei jetzt, was w&#252;rdest du ihm auf den Weg mitgeben.</p>
<p><strong>NM:</strong> Wenn man Politik nur macht, um seinen Hintern ins Parlament zu bringen oder sein Gesicht in irgendeine Zeitung, dann wird man ungl&#252;cklich und ein schlechter Politiker. Man muss mit dem Bauch dabei sein und das gern machen. Und man muss ein Ziel haben. Ein politisches Ziel und das darf nicht sein &#8220;Ich will Karriere machen&#8221;. Karriere ist sch&#246;n, aber wenn man nicht mit dem Herzen dabei ist und nicht f&#252;r bestimmte Inhalte steht, bei mir ist es Umweltschutz, dann wird man das schlecht machen und auch nicht gl&#252;cklich damit.</p>
<p><strong>GN:</strong> Gut, vielen Dank.</p>
<p><strong>NM:</strong> Gern geschehen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.lukas-emele.de/?flattrss_redirect&amp;id=562&amp;md5=0698a28e979da770665f5508fbb52af1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sieben auf einen Streich</title>
		<link>http://blog.lukas-emele.de/2009/05/09/sieben-auf-einen-streich/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 16:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Agnieszka Malczak]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute haben sich uns sieben Kandidat*innen junge gr&#252;ne Kandidat*innen vorgestellt:

Agnieszka Malczak aus T&#252;bingen ist 24 Jahre alt und kandidiert auf Platz 9 11 der Landesliste Baden-W&#252;rttemberg. Au&#223;erdem tritt sie als Direktkandidatin im l&#228;ndlichen Wahlkreis Ravensburg an. Das ist ein gro&#223;er Kontrast f&#252;r die in Polen Geborene, denn aufgewachsen ist sie in der Gro&#223;stadt Dortmund. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben sich uns sieben Kandidat*innen junge gr&#252;ne Kandidat*innen vorgestellt:</p>
<p><strong>Agnieszka Malczak</strong> aus T&#252;bingen ist 24 Jahre alt und kandidiert auf Platz <span style="text-decoration: line-through;">9</span> 11 der Landesliste Baden-W&#252;rttemberg. Au&#223;erdem tritt sie als Direktkandidatin im l&#228;ndlichen Wahlkreis Ravensburg an. Das ist ein gro&#223;er Kontrast f&#252;r die in Polen Geborene, denn aufgewachsen ist sie in der Gro&#223;stadt Dortmund. Derzeit ist sie Vorsitzende der <a href="http://www.gjbw.de">Gr&#252;nen Jugend Baden-W&#252;rttemberg</a> und besetzt daher ein breites politisches Themenfeld. Ihre Schwerpunkte liegen in der Friedenspolitik und der Sozialen Gerechtigkeit, so ist sie eine gro&#223;e Verfechterin des Bedingungslosen Grundeinkommens. Zum Internet hat sie ein zwiesp&#228;ltiges Verh&#228;ltnis. Sie hat sehr technikaffine Eltern, die fr&#252;h im Internet unterwegs waren. Sie selbst hat dies zun&#228;chst etwas abgeschreckt. Heute bloggt Agnieszka in unregelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden unter <a href="http://www.malczak.de">Flammendes Gr&#252;n</a> und ist in Facebook und StudiVZ vertreten. Viel wichtiger als Kontakte im Internet sind f&#252;r sie aber pers&#246;nliche Kontakte, zum Beispiel am Infostand.</p>
<p><span id="more-525"></span></p>
<p><strong>Karl B&#228;r</strong> ist ebenfalls 24 und tritt ebenfalls in einem sehr l&#228;ndlichen gepr&#228;gten Wahlkreis Starnberg an. Das passt sehr gut zu ihm, denn er studiert Landwirtschaft. Als Gegnerin hat er in seinem Wahlkreis Landwirtschaftsministerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ilse_Aigner">Ilse Aigner</a>, die in letzter Zeit vorallem mit seinem Schlingerkurs zur Gentechnik aufgefallen ist. Au&#223;erdem hat er Platz 12 der bayrischen Landesliste. Ziel seiner Kandidatur ist es, die Denkstrukturen auf dem Land zu ver&#228;ndern, denn konservative Denkstrukturen seien das Hauptproblem l&#228;ndlich gepr&#228;gter Regionen. Auf dem Lande muss er den Leuten noch oft beibringen, dass das Internet ein zivilisatorischer Fortschritt ist, dass es wirklich etwas bringt, dort aktiv zu sein. Karl hat twittert als <a href="http://www.twitter.com/karlbaer">karlbaer</a> und ist insbesondere bei Lokalisten aktiv, da er in diesem Netzwerk besonders viele Bekannte aus Oberbayern trifft.</p>
<p><strong>Franziska Brantner</strong> ist 30 Jahre alt, sie kandidiert auf der Europaliste auf Platz 11 repr&#228;sentiert die Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz. Sie hat bisher vorallem zum Thema Frauenpolitik in Br&#252;ssel gearbeitet. Ihr politisches Interessenfeld ist die Verbindung aus sozialer Gerechtigkeit und Au&#223;enpolitik. Die besten M&#246;glichkeiten, ihre Ideen umzusetzen sieht sie im Europaparlament. Eine hohe Wahlbeteiligung ist f&#252;r sie die prim&#228;re Legitimation f&#252;r das Europ&#228;ische Parlament gegen&#252;ber Europ&#228;ischer Kommission und Europ&#228;ischem Rat. Daher ist es ihr vorallem wichtig, junge Menschen dazu zu bringen, &#252;berhaupt w&#228;hlen zu gehen. Welche Partei die Jugendlichen w&#228;hlen ist ihr dabei zweitrangig. Aber nat&#252;rlich freut sie sich am meisten, wenn gr&#252;n gew&#228;hlt wird. Franziska hat eine <a href="http://franziska-brantner.eu/index.php?id=13">Homepage mit Tagebuch</a> (leider ohne Kommentarfunktion) und twittert als <a href="http://twitter.com/franziskaEP09">franziskaEP09</a>. In Facebook ist sie vertreten, in StudiVZ hingegen nicht, da sie mit den Datenschutzrichtlinien von StudiVZ nicht einverstanden ist.</p>
<p><strong>Jan Albrecht</strong> ist 26 Jahre alt und kommt aus dem St&#228;dtchen Wolfenb&#252;ttel, direkt beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schachtanlage_Asse">Versuchendlager Asse</a>. Daher war es die Anti-Atom-Politik, die ihn zu den Gr&#252;nen gebracht haben. Seine politischen Kernthemen sind aber B&#252;rgerrechts- und Demokratiepolitik und damit Verbunden das Thema Datenschutz. Er war Sprecher der <a href="http://www.gruene-jugend.de">Gr&#252;nen Jugend</a> und kandidiert jetzt auf Platz 12 der gr&#252;nen Europawahlliste. Im Internet ist JPA (so wird jan innerhalb der Gr&#252;nen Jugend genannt) mit einer <a href="http://www.janalbrecht.eu/">Webseite</a> und er twittert als <a href="http://twitter.com/janalbrecht">janalbrecht</a>. Auf Facebook und StudiVZ hat er Unterst&#252;tzungsgruppen gegr&#252;ndet, denen innerhalb weniger Tage mehrere hundert Leute beitraten.</p>
<p><strong>Ska Keller</strong>, 27 Jahre alt, ist Europ&#228;erin durch und durch: Sie lebt in der deutsch-polnischen Grenzstadt Guben, war Sprecherin der <a href="http://www.fyeg.org">Federation of Young European Greens (FYEG)</a>, und studiert Islamwissenschaft, Turkologie und Judaistik. Jetzt kandiert sie auf dem sehr aussichtsreichen Platz 7 der Europawahlliste. F&#252;r sie ist es wichtig, Politik nachhaltig zu betreiben. Daher macht sie auch Wahlkampf unter jungen Leuten, die zwar nicht bei dieser Wahl, aber vielleicht beim n&#228;chsten Mal mitw&#228;hlen d&#252;rfen. Ska hat ein <a href="http://www.skakeller.de">Blog</a>, aber in stressigen Zeiten des Wahlkampfs nutzt sie lieber die M&#246;glichkeiten des schnellen Microbloggings via Twitter (<a href="http://twitter.com/skakeller">skakeller</a>). Au&#223;erdem ist sie international in Facebook vernetzt.</p>
<p><strong>Sven Kindler</strong> lebt in Hannover und ist 24 Jahre alt. Er arbeitet nach einem dualen Studium als Unternehmenscontroller bei einem gro&#223;en Industrieunternehmen. Dort erlebe er die Auswirkungen der Wirtschaftskrise hautnah, Tag f&#252;r Tag. Gerade die Jugendlichen treffe es besonders hart: Jugendliche werden nach der Ausbildung nicht &#252;bernommen oder sie bekommen erst gar keinen Ausbildungsplatz. F&#252;r Jugendliche m&#246;chte sich der ehemalige Jugendgruppenleiter bei den Pfadfindern in Zukunft im Bundestag einsetzen, daher kandidiert er auf Platz 6 der nieders&#228;chsischen Landesliste. Um die Gegenproteste gegen eine Nazidemo am 1. Mai zu organisieren, hatte Sven eine StudiVZ-Gruppe gegr&#252;ndet, die zwischenzeitlich &#252;ber 5000 Mitglieder hat. Aber auch in Facebook ist er vertreten und er twittert als <a href="http://twitter.com/sven_kindler">sven_kindler</a>.</p>
<p><strong>Nicole Maisch</strong> ist jetzt schon Abgeordnete im Bundestag und hat den sicheren<sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2009/05/09/sieben-auf-einen-streich/#footnote_0_525" id="identifier_0_525" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="sicher insofern die Gr&uuml;nen &uuml;berhaupt die 5-%-H&uuml;rde &uuml;berwinden">1</a></sup> Listenplatz 3 in Hessen. Daneben kandidert die 28j&#228;hrige im nordhessischen Wahlkreis Kassel, bei der Bundestagswahl 2005 kandiderte sie im Wahlkreis Waldeck. Sie ist Verbraucherpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion und ihr Ziel ist es daher, die Welt mit der Shopping-T&#252;te zu ver&#228;ndern. Aus ihrer Sicht kann die Agrarwende hin zu &#214;koprodukten und die Wende hin zu Erneuerbaren Energien nur mit einer Bewegung von unten gelingen. Die Gr&#252;nen sieht sie als parlamentarischen Arm dieser Bewegung. Sie bloggt zusammen mit Bundestagsabgeordneten anderer Fraktionen im Phoenix-Gemeinschaftsblog <a href="http://blog.phoenix.de/mdb20/">MdB 2.0</a> und twittert als <a href="http://twitter.com/nicolemaisch">nicolemaisch</a>. Au&#223;erdem ist sie in Facebook vertreten.
<p><u>Anmerkungen:</u></p>
<ol class="footnotes">
<li id="footnote_0_525" class="footnote">sicher insofern die Gr&#252;nen &#252;berhaupt die 5-%-H&#252;rde &#252;berwinden</li>
</ol>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.lukas-emele.de/?flattrss_redirect&amp;id=525&amp;md5=1948f90d784ebf3b081c2fd1b2bc7f36" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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