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	<title>Grüner Nomade &#187; Methan</title>
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		<title>Master Thesis angemeldet</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 20:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich endlich mal (nach einem mehre Monate dauernden formalistischen Hin und Her mit vielen Formularen, Beratungsgespr&#228;chen, Unterschriften etc.) geschafft, meine Master Thesis anzumelden. Ich schreibe die Arbeit am Fraunhofer-Institut f&#252;r Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und die Arbeit tr&#228;gt den nicht ganz so kurzen Titel: Techno-&#246;konomischer Vergleich von Erneuerbarem Methan mit anderen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche habe ich endlich mal (nach einem mehre Monate dauernden formalistischen Hin und Her mit vielen Formularen, Beratungsgespr&#228;chen, Unterschriften etc.) geschafft, meine Master Thesis anzumelden. Ich schreibe die Arbeit am <a href="http://www.iwes.fraunhofer.de/">Fraunhofer-Institut f&#252;r Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES)</a> und die Arbeit tr&#228;gt den nicht ganz so kurzen Titel: <em>Techno-&#246;konomischer Vergleich von Erneuerbarem Methan mit anderen Stromspeichertechnologien</em>.</p>
<p>Angesichts der aktuellen Debatte um einen <a href="http://blog.lukas-emele.de/2011/03/18/energiepolitik-nach-fukushima/">Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Atomausstieg und einem m&#246;glicherweise schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien</a> ist das &#8211; wie ich denke &#8211; ein hochaktuelles Thema. Denn bei einem hohen Anteil an fluktuierenden, also zeitlich schwankenden, erneuerbaren Energien in unserem Stromsystem werden wir nicht umhin kommen, gro&#223;e Strommengen von Zeiten mit Strom&#252;berschuss in Zeiten mit Strommangel zu verlagern. Es gibt schon einige Speichertechnologien, die sich prinzipiell daf&#252;r eignen. <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Pumpspeicherkraftwerk">Pumpspeicherkraftwerke</a> sind dabei die etabliertesten. Daneben werde ich in meiner Arbeit auch noch <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Druckluftspeicherkraftwerk">Druckluftspeicherkraftwerke</a> und <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Wasserelektrolyse">elektrolytisch erzeugten Wasserstoff</a> untersuchen. <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Akkumulator">Elektrische Batterien (Akkus)</a> werde ich nur am Rande behandeln. Die genannten Technologien werden in meiner Arbeit mit der noch sehr jungen Technologie <em>Erneuerbares Methan</em> verglichen.</p>
<p><span id="more-1158"></span></p>
<p>Erneuerbares Methan ist eine Speichertechnologie, bei der mit &#252;bersch&#252;ssigem Strom per Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespaltet. Der Wasserstoff (H2) l&#228;sst man dann mit Kohlendioxid (CO2) zu Methan (CH4) weiterreagieren. Das CO2 kann dabei aus den unterschiedlichsten Quellen kommen: Es f&#228;llt als Abfallprodukt z.B. in Biogasanlagen an oder auch unvermeidlich bei vielen industriellen Prozessen. Sogar direkt aus der Luft kann es genutzt werden. Da <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Erdgas">Erdgas</a> zum gr&#246;&#223;ten Teil (je nach Erdgas-Sorte zu 80 bis 98 %) aus Methan besteht, kann das Erneuerbare Methan wie Erdgas genutzt werden, also z.B. in <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Erdgasspeicher">unterirdischen Speicherkavernen</a> &#252;ber lange Zeitr&#228;ume gespeichert werden und in Erdgaskraftwerken oder Blockheizkraftwerken verstromt werden. Aber auch zum Heizen und als Fahrzeugkraftstoff l&#228;sst es sich wie normales Erdgas verwenden. Im Unterschied zu Erdgas ist Erneuerbares Methan aber CO2-neutral &#8211; sofern das CO2 zur Methanherstellung nicht aus der Verbrennung fossiler Quellen stammt.</p>
<p>In der Fernsehsendung <a href="http://www.umwelt.zdf.de">ZDF-Umwelt</a> wurde die Technologie letztes Jahr vorgestellt:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/qg9hbihghAo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/qg9hbihghAo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Entwickelt wurde und weiterentwickelt wird die Technologie in einem Team bestehend aus WissenschaftlerInnen und IngenieurInnen vom Fraunhofer-IWES in Kassel, dem <a href="http://www.zsw-bw.de/">Zentrum f&#252;r Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-W&#252;rttemberg</a> in Stuttgart und der Firma <a href="http://www.solar-fuel.net/">SolarFuel</a>, ebenfalls in Stuttgart. Da bisher nur relativ grobe Vergleiche zu anderen Speichertechnologien existierten, ist es meine Aufgabe, die Technologie Erneuerbares Methan mit den oben genannten anderen Speichertechnologien zu vergleichen. Da die Speicherung von Strom immer auch mit Kosten verbunden ist, reicht es nicht aus, die Speicher technisch miteinander zu vergleichen, sondern auch wirtschaftlich. Das erkl&#228;rt dann auch das sch&#246;ne Fremdwort &#8220;techno-&#246;konomisch&#8221; im Titel der Master Thesis ;-)</p>
<p>Das ist &#252;brigens nicht das erste Mal, dass ich &#252;ber Erneuerbares Methan blogge, denn ich war ja letztes Jahr auf der <a href="http://blog.lukas-emele.de/2010/03/24/konferenz-biogasaufbereitung-zu-biomethan-tag-1/">Biomethan-Konferenz in Bad Hersfeld</a>, wo unter anderem Erneuerbares Methan vorgestellt wurde. Und es wird auch bestimmt nicht das letzte Mal sein, dass ich &#252;ber diese Technologie schreibe. Aber auch &#252;ber die anderen Speichertechnologien werde ich &#8211; sofern ich die Zeit und die Mu&#223;e finde &#8211; hier im Blog noch etwas detailierter eingehen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.lukas-emele.de/?flattrss_redirect&amp;id=1158&amp;md5=0f66eb8dde903165e3665ae93f578d7d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konferenz &#8220;Biogas als Fahrzeugkraftstoff&#8221;</title>
		<link>http://blog.lukas-emele.de/2010/03/30/konferenz-biogas-als-fahrzeugkraftstoff/</link>
		<comments>http://blog.lukas-emele.de/2010/03/30/konferenz-biogas-als-fahrzeugkraftstoff/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 21:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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Einen Tag nach der Konferenz "Biogasaufbereitung zu Biomethan" fand in Bad Hersfeld eine weitere Konferenz mit dem Titel "Biogas als Fahrzeugkraftstoff" statt. Veranstaltet wurde diese von Biogasmax, einem europ&#228;ischem Forschungsverbund ((Beteiligt am Biogasmax-Forschungsverbund sind die franz&#246;sische Stadt Lille, die schwedischen St&#228;dte Stockholm und G&#246;teborg, die polnischen St&#228;dte Torun und Zielona Gòra, die Schweizer Hauptstadt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/gruenernomade/4457817335/"><img class="alignright" src="http://farm5.static.flickr.com/4023/4457817335_d7752e30dd_t.jpg" alt="" width="75" height="100" /></a></p>
<p>Einen Tag nach der Konferenz &#8220;<a href="http://blog.lukas-emele.de/2010/03/24/konferenz-biogasaufbereitung-zu-biomethan-tag-2/">Biogasaufbereitung zu Biomethan</a>&#8221; fand in Bad Hersfeld eine weitere Konferenz mit dem Titel &#8220;<a href="http://www.iset.uni-kassel.de/pls/w3isetdad/www_iset_new.main_page?p_name=72500009&amp;p_lang=deu">Biogas als Fahrzeugkraftstoff</a>&#8221; statt. Veranstaltet wurde diese von <a href="http://www.biogasmax.eu">Biogasmax</a>, einem europ&#228;ischem Forschungsverbund<sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2010/03/30/konferenz-biogas-als-fahrzeugkraftstoff/#footnote_0_796" id="identifier_0_796" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Beteiligt am Biogasmax-Forschungsverbund sind die franz&ouml;sische Stadt Lille, die schwedischen St&auml;dte Stockholm und G&ouml;teborg, die polnischen St&auml;dte Torun und Zielona G&ograve;ra, die Schweizer Hauptstadt Bern, die italiensche Hauptstadt Rom und die italienische Region Lombardei, die Universit&auml;t Stuttgart, die European Natural Gas Vehicle Association (ENGVA), das Fraunhofer-IWES und die Schweizer Firma Nova Energie.">1</a></sup> mit den Zielen,</p>
<ul>
<li>die Anwendung von Biogasgewinnung und -aufbereitung aus Abfall- und Reststoffen zu f&#246;rdern,</li>
<li>zu zeigen, dass ganze Fahrzeugflotten mit Methan aus aufbereitetem Biogas betrieben werden k&#246;nnen,</li>
<li>und die technische Zuverl&#228;ssigkeit und die wirtschaftlichen und &#246;kologischen Vorteile von Biomethan als Kraftstoff zu &#252;berpr&#252;fen.</li>
</ul>
<p><span id="more-796"></span></p>
<p>Am <a href="http://www.lbp-gabi.de/">Lehrstuhl f&#252;r Bauphysik</a> der Universit&#228;t Stuttgart wird der komplette Lebenszyklus des Kraftstoffs vom Einsammeln der Abf&#228;lle bis hin zu den Abgasen beim Verbrennen des Biomethans in Fahrzeugmotoren ausgewertet. Verglichen werden die Umweltauswirkungen von Biomethan aus Reststoffen, Biomethan aus Pflanzen und Erdgas bei der Verwendung als Kraftstoff. Der Bericht hierzu soll zwar erst im Laufe des Jahres fertig gestellt werden, dennoch konnte Jan Paul Lindner von der Uni Stuttgart einige erste Ergebnisse vorstellen: so sei die Verwendung von Biogas aus Reststoffen zwar nicht klimaneutral, aber um 50 bis 70 Prozent besser als Erdgas sei. Wichtig sei es aber auch, alle Umweltauswirkungen zu betrachten, denn Umweltschutz ist mehr als Klimaschutz. Daher untersucht die Uni Stuttgart auch weitere Umweltauswirkungen, wie beispielsweise den m&#246;glichen Beitrag zur Sommersmogbildung.</p>
<p>Anschlie&#223;end stellten die St&#228;dte Bern, Lille und Stockholm ihre jeweiligen Anlagenkonzepte vor. In allen Anlagen wird jeweils in Kl&#228;ranlagen und/oder Biom&#252;llbeseitigungsanlagen so viel Biogas gewonnen, dass jeweils einige Dutzende  bis Hunderte Linienbusse und mehrere Tausend private PKWs betrieben werden k&#246;nnen. Teilweise wird sogar mehr Biogas erzeugt als ben&#246;tigt wird, sodass zus&#228;tzlich aufbereitetes Biogas ins Erdgasnetz eingespeist werden kann.</p>
<p>Die Betankung von Kraftfahrzeugen mit Biomethan kann mit den gleichen Technologien erfolgen, wie sie auch an Erdgastankstellen eingesetzt wird. Ein Mitarbeiter des Schweizer Gastankstellenherstellers <a href="http://www.greenfield-group.com/">Greenfield</a> stellte die beiden wesentlichen Technologien vor: Slow-fill und Fast-fill. Bei der Fast-fill-Technik wird ein Fahrzeug innerhalb weniger Minuten betankt, dabei k&#246;nnen bis zu 50 kg Erdgas oder Biomethan pro Minute in das Fahrzeug getankt werden. Bei der Slow-fill-Technik hingegen dauert der Tankvorgang typischerweise vier bis sechs Stunden; diese lange Betankungszeit ist unter anderem daf&#252;r geeignet, Linienbusse &#252;ber Nacht zu betanken.</p>
<p>Zum Abschluss der Konferenz sollten zwei Vortr&#228;ge von Kraftfahrzeugherstellern &#252;ber den aktuellen Stand der Fahrzeugtechnik. Der Vortrag von Daimler &#252;ber erdgas-/biomethanbetriebene Nutzfahrzeuge entfiel leider. Blieb als zweiter Vortrag der Vortrag eines Vertreters von <a href="http://www.volkswagen.de">Volkswagen</a>. Darin wurden vorallem zwei Fahrzeugmodelle vorgestellt, der <a href="http://www.volkswagen.de/vwcms/master_public/virtualmaster/de3/modelle/passat/Der_neue_Passat/ausstattungslinien/EcoFuel.html">Passat TSI Ecofuel</a> und der <a href="http://www.volkswagen.de/vwcms/master_public/virtualmaster/de3/modelle/touran/highlights/touran_ecofuel.html">Touran TSI Ecofuel</a> vorgestellt,  die 4,4 bis 4,9 kg Erdgas oder Biomethan pro 100 km ben&#246;tigen.<sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2010/03/30/konferenz-biogas-als-fahrzeugkraftstoff/#footnote_1_796" id="identifier_1_796" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ein Erdgas-Verbrauch von 4,4 kg pro 100 km entspricht CO2-Emissionen in H&ouml;he 119 g pro km">2</a></sup> F&#252;r Elektrofahrzeuge m&#252;sste der Antriebsstrang komplett neu entwickelt werden. Daher seien Erdgas und Biomethan f&#252;r Volkswagen interessante Kraftstoffe, da &#228;hnliche Motoren wie in herk&#246;mmlichen Fahrzeugen eingesetzt werden k&#246;nnen.
<p><u>Anmerkungen:</u></p>
<ol class="footnotes">
<li id="footnote_0_796" class="footnote">Beteiligt am Biogasmax-Forschungsverbund sind die franz&#246;sische Stadt <em>Lille</em>, die schwedischen St&#228;dte <em>Stockholm</em> und <em>G&#246;teborg,</em> die polnischen St&#228;dte <em>Torun</em> und <em>Zielona Gòra</em>, die Schweizer Hauptstadt <em>Bern</em>, die italiensche Hauptstadt <em>Rom</em> und die italienische Region <em>Lombardei</em>, die <a href="http://www.uni-stuttgart.de"><em>Universit&#228;t Stuttgart</em></a>, die <em>European Natural Gas Vehicle Association</em> (ENGVA), das<a href="http://www.iwes.fraunhofer.de/"> <em>Fraunhofer-IWES</em></a> und die Schweizer Firma <a href="http://www.novaenergie.ch/"><em>Nova Energie</em></a>.</li>
<li id="footnote_1_796" class="footnote">Ein Erdgas-Verbrauch von 4,4 kg pro 100 km entspricht CO2-Emissionen in H&#246;he 119 g pro km</li>
</ol>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konferenz “Biogasaufbereitung zu Biomethan” &#8211; Tag 2</title>
		<link>http://blog.lukas-emele.de/2010/03/24/konferenz-biogasaufbereitung-zu-biomethan-tag-2/</link>
		<comments>http://blog.lukas-emele.de/2010/03/24/konferenz-biogasaufbereitung-zu-biomethan-tag-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 20:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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		<description><![CDATA[

Wie auch gestern war ich heute auf der Konferenz Biogasaufbereitung zu Biomethan in Bad Hersfeld. Der heutige Tag war in mehrere thematische Bl&#246;cke unterteilt.

Der erste Block umfasste vor allem Vortr&#228;ge, die sich mit der Gas&#252;bergabestation (also dem Verkn&#252;pfungspunkt zwischen Biogasanlage mit Biomethanaufbereitung auf der einen Seite und dem Erdgasnetz auf der anderen Seite) besch&#228;ftigt. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/gruenernomade/4457817335/"><img class="alignright" src="http://farm5.static.flickr.com/4023/4457817335_d7752e30dd_t.jpg" alt="" width="75" height="100" /></a></p>
<p>Wie auch <a href="http://blog.lukas-emele.de/2010/03/24/konferenz-biogasaufbereitung-zu-biomethan-tag-1/">gestern</a> war ich heute auf der Konferenz <a href="http://www.iset.uni-kassel.de/pls/w3isetdad/www_iset_new.main_page?p_name=72500008&amp;p_lang=deu">Biogasaufbereitung zu Biomethan</a> in Bad Hersfeld. Der heutige Tag war in mehrere thematische Bl&#246;cke unterteilt.</p>
<p>Der erste Block umfasste vor allem Vortr&#228;ge, die sich mit der Gas&#252;bergabestation (also dem Verkn&#252;pfungspunkt zwischen Biogasanlage mit Biomethanaufbereitung auf der einen Seite und dem Erdgasnetz auf der anderen Seite) besch&#228;ftigt. Dabei wurde vorallem ein Schwerpunkt auf die relativ aufwendige Messtechnik gelegt, die n&#246;tig ist, um zu garantieren, dass das ins Erdgasnetz eingespeiste Biomethan auch wirklich Erdgasqualit&#228;t hat.</p>
<p>Bei der Biomethanaufbereitung f&#228;llt Abgas an, das Methan und andere sch&#228;dliche Bestandteile hat. Bevor dieses Abgas in die Atmosph&#228;re entlassen werden kann, m&#252;ssen diese Schadstoffe entfernt oder in unsch&#228;dliche Stoffe chemisch umgewandelt werden. Im zweiten Vortragsblock wurden dazu unterschiedliche thermische und katalytische Oxidationsverfahren vorgestellt.</p>
<p>Am Nachmittag wurden einige bereits realisierte Biogasaufbereitungsprojekte vorgestellt. Unter anderem wurde die <a href="http://www.abicon-gmbh.de/referenzen/index.php">Biogasanlage in Willingshausen</a> vorgestellt, an der die Stadtwerke Kassel beteiligt sind.</p>
<p>Auch die <a href="http://nawaro.ag/de/energie/projekte/">Biogasanlage in G&#252;strow</a> (eine der gr&#246;&#223;ten &#8211; wenn nicht <em>die</em> gr&#246;&#223;te &#8211; mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nachwachsender_Rohstoff">nachwachsenden Rohstoffen</a> betriebene Biogasanlage weltweit) wurde vorgestellt. Diese Anlage hat nicht einen oder zwei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fermenter">Fermenter</a> wie &#252;bliche Biogasanlagen, sondern gleich 20 Fermenter. Und auch Biomethanaufbereitungsanlagen gibt es gleich f&#252;nf St&#252;ck. Diese Anlage ist so gro&#223;, dass es sich lohnt, rund um die Uhr Betriebspersonal auf der Anlage zu besch&#228;ftigen. Die Anlage produziert j&#228;hrlich 46 Millionen Normkubikmeter Gas. Damit k&#246;nnte man 50.000 Haushalte versorgen. Zum Betrieb dieser Anlage werden allerdings j&#228;hrlich &#252;ber 400.000 Tonnen Substrat (vor allem Mais) ben&#246;tigt. Pro Stunde sind das fast 50 Tonnen, das entspricht in etwa der Ladung von zwei LKWs mitsamt Anh&#228;nger. Zum Anbau der Energiepflanzen ist eine Fl&#228;che von mehreren Tausend Hektar n&#246;tig. Ob das noch eine sinnvolle Gr&#246;&#223;enordnung f&#252;r eine Biogasanlage ist, da bin ich am zweifeln. Denn je gr&#246;&#223;er die Biogasanlage wird, desto gr&#246;&#223;er werden auch die Entfernungen, &#252;ber die die Energiepflanzen und auch die G&#228;rreste transportiert werden m&#252;ssen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konferenz &#8220;Biogasaufbereitung zu Biomethan&#8221; &#8211; Tag 1</title>
		<link>http://blog.lukas-emele.de/2010/03/24/konferenz-biogasaufbereitung-zu-biomethan-tag-1/</link>
		<comments>http://blog.lukas-emele.de/2010/03/24/konferenz-biogasaufbereitung-zu-biomethan-tag-1/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 23:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Heute (Dienstag) und morgen (Mittwoch) bin ich auf der internationalen Konferenz Biogasaufbereitung zu Biomethan, die das Fraunhofer IWES ((Das Fraunhofer-Institut f&#252;r Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) entstand letztes Jahr aus der Fusion des Fraunhofer-Center f&#252;r Windenergie und Meerestechnik (CWMT) in Bremerhaven mit dem Institut f&#252;r Solare Energieversorgungstechnik (ISET) der Universit&#228;t Kassel.)) in Bad Hersfeld ausrichtet.

Eigentlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.flickr.com/photos/gruenernomade/4457817335/"><img title="Diese Anlage in Darmstadt-Wixhausen bereitet Biogas zu Biomethan auf." src="http://farm5.static.flickr.com/4023/4457817335_d7752e30dd.jpg" alt="Diese Anlage in Darmstadt-Wixhausen bereitet Biogas zu Biomethan auf." width="300" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Diese Anlage in Darmstadt-Wixhausen bereitet Biogas zu Biomethan auf.</p></div>
<p>Heute (Dienstag) und morgen (Mittwoch) bin ich auf der internationalen Konferenz <a href="http://www.iset.uni-kassel.de/pls/w3isetdad/www_iset_new.main_page?p_name=72500008&amp;p_lang=deu">Biogasaufbereitung zu Biomethan</a>, die das <a href="http://www.iwes.fraunhofer.de">Fraunhofer IWES</a><sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2010/03/24/konferenz-biogasaufbereitung-zu-biomethan-tag-1/#footnote_0_788" id="identifier_0_788" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Fraunhofer-Institut f&uuml;r Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) entstand letztes Jahr aus der Fusion des Fraunhofer-Center f&uuml;r Windenergie und Meerestechnik (CWMT) in Bremerhaven mit dem Institut f&uuml;r Solare Energieversorgungstechnik (ISET) der Universit&auml;t Kassel.">1</a></sup> in Bad Hersfeld ausrichtet.</p>
<p>Eigentlich bin ich aus Aushile dort, habe aber die M&#246;glichkeit, mir die meisten Fachvortr&#228;ge anzuh&#246;ren. So hab ich einiges gelernt &#252;ber die Aufbereitung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Biogas">Biogas</a><sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2010/03/24/konferenz-biogasaufbereitung-zu-biomethan-tag-1/#footnote_1_788" id="identifier_1_788" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Biogas besteht typischerweise aus etwa 60 % Methan (CH4), etwa 35 % Kohlendioxid (CO2), etwa 3 % Wasser (H2O), sowie in geringeren Konzentrationen Stickstoff (N2), Sauerstoff (O2), Wasserstoff (H2), Schwefelwasserstoff (H2S) und einigen anderen Gasen.">2</a></sup> zu sogenanntem Biomethan (mit einem Methangehalt von 92 bis 99 %). Ziel ist, dass das Biomethan eine dem Erdgas vergleichbare Qualit&#228;t hinsichtlich Brennwert und Gaszusammensetzung bekommt, damit es in das bereits vorhandenen Erdgasnetz eingespeist werden kann. F&#252;r die Aufbereitung kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. In einer Reihe von Vortr&#228;gen wurden die Vor- und Nachteile von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Druckwechsel-Adsorption">Druckwechseladsorption</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Druckwasserw&#228;sche">Druckwasserw&#228;sche</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aminw&#228;sche">Aminw&#228;sche</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Membrantechnik">Membrantechnologien</a> und kryogene Verfahren. Hauptknackpunkt bei allen Verfahren ist, den sogenannten Methanschlupf zu minimieren. Unter Methanschlupf versteht man die Menge an Methan, die im Aufbereitungsprozess aus der Anlage in die Atmosph&#228;re entweicht. Da Methan etwa 25 mal so klimawirksam wie Kohlendioxid ist, sind selbst kleine Methanfreisetzungen problematisch.</p>
<p><span id="more-788"></span></p>
<p>Am faszinierendsten aber fand ich den Vortrag &#8220;Biogasaufbereitung mit Wasserstoff &#8211; Ein neues Konzept zur Speicherung von Bioenergie und erneuerbarem Strom im Erdgasnetz&#8221; von Dr. Michael Specht vom <a href="http://www.zsw-bw.de/index.php?id=15">Zentrum f&#252;r Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-W&#252;rttemberg</a> (ZSW). Darin wurde das Konzept pr&#228;sentiert, den Strom&#252;berschuss zu nutzen, der beispielsweise durch Starkwind in Schwachlastzeiten (z.B. nachts) entsteht, um mittels Elektrolyse Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zu spalten.<sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2010/03/24/konferenz-biogasaufbereitung-zu-biomethan-tag-1/#footnote_2_788" id="identifier_2_788" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Elektrolyse hat zwar einen vergleichsweise schlechten Wirkungsgrad, aber es ist allemal besser, Strom mit einem schlechten Wirkungsgrad zu nutzen, als die Windenergieanlagen abzuregeln, wie dies heute schon teilweise geschieht.">3</a></sup> Der so gewonnene Wasserstoff wird dann zusammen mit Kohlendioxid einem Methansyntheseprozess zugef&#252;hrt. F&#252;r den Prozess ist es beinahe egal, woher das Kohlendioxid kommt: es kann aus Biogasanlagen, Verbrennungsanlagen oder sogar direkt aus der Atmosph&#228;re stammen. Das entstehende methanreiche Gasgemisch kann dann als Erdgassubstitut (Substitute Natural Gas, SNG) ins Erdgasnetz eingespeist werden. Aus dem Erdgasnetz k&#246;nnen unter anderem Gasturbinen, GuD-Kraftwerke und Blockheizkraftwerke betrieben werden, die wiederum Strom (und W&#228;rme) erzeugen. So k&#246;nnen Energiefl&#252;sse zwischen Strom- und Ergasnetz in beide Richtungen stattfinden. Wirtschaftlich sinnvoll soll das Ganze bei einem Preis von unter 5 Cent pro Kilowattstunde an der europ&#228;ischen Stromb&#246;rse <a href="http://www.eex.com">EEX</a> sein.<sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2010/03/24/konferenz-biogasaufbereitung-zu-biomethan-tag-1/#footnote_3_788" id="identifier_3_788" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="In Zeiten mit hohem Windangebot wird der Strom manchmal verschenkt. Teilweise ist der Strompreis auch negativ: am 26. Dezember 2009 betrug der Strompreis am Spotmarkt ungef&auml;hr -200 &euro;/MWh. Das bedeutet, es wurden sogar noch 20 Cent pro kWh daf&uuml;r gegeben, dass jemand den Strom abnahm.">4</a></sup></p>
<p>Die Umwandlung von elektrischer Energie in chemische Energie (in Form von Methan) kann das Speicherproblem des Stromnetzes l&#246;sen: W&#228;hrend sich in allen Pumpspeicherkraftwerken, Druckluftspeichern und sonstigen Speichern im deutschen Stromnetz insgesamt nur etwa 0,04 TWh speichern lassen, so k&#246;nnen in den Kavernenspeichern und den Rohrleitungen des Erdgasnetzes etwa 200 TWh gespeichert werden. Mit den Erdgasspeichern k&#246;nnen selbst wochenlange Flauten &#252;berbr&#252;ckt werden, denn die Gasspeicher reichen f&#252;r Monate!</p>
<p>Ob diese &#220;berlegungen zur Verkn&#252;pfung von Strom- und Gasnetz auch in der Praxis funktionieren werden, soll eine Testanlage zeigen, die dieses Jahr in Geislingen errichtet wird.
<p><u>Anmerkungen:</u></p>
<ol class="footnotes">
<li id="footnote_0_788" class="footnote">Das Fraunhofer-Institut f&#252;r Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) entstand letztes Jahr aus der Fusion des Fraunhofer-Center f&#252;r Windenergie und Meerestechnik (CWMT) in Bremerhaven mit dem Institut f&#252;r Solare Energieversorgungstechnik (ISET) der Universit&#228;t Kassel.</li>
<li id="footnote_1_788" class="footnote">Biogas besteht typischerweise aus etwa 60 % Methan (CH<sub>4</sub>), etwa 35 % Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>), etwa 3 % Wasser (H<sub>2</sub>O), sowie in geringeren Konzentrationen Stickstoff (N<sub>2</sub>), Sauerstoff (O<sub>2</sub>), Wasserstoff (H<sub>2</sub>), Schwefelwasserstoff (H<sub>2</sub>S) und einigen anderen Gasen.</li>
<li id="footnote_2_788" class="footnote">Die Elektrolyse hat zwar einen vergleichsweise schlechten Wirkungsgrad, aber es ist allemal besser, Strom mit einem schlechten Wirkungsgrad zu nutzen, als die Windenergieanlagen abzuregeln, wie dies heute schon teilweise geschieht.</li>
<li id="footnote_3_788" class="footnote">In Zeiten mit hohem Windangebot wird der Strom manchmal verschenkt. Teilweise ist der Strompreis auch negativ: <a href="http://www.eex.com/de/Marktdaten/Handelsdaten/Strom/Intraday%20%7C%20Spotmarkt/Intraday%20Chart%20%7C%20Spotmarkt/spot-intra-chart/2009-12-26">am 26. Dezember 2009 betrug der Strompreis am Spotmarkt ungef&#228;hr -200 €/MWh</a>. Das bedeutet, es wurden sogar noch 20 Cent pro kWh daf&#252;r gegeben, dass jemand den Strom abnahm.</li>
</ol>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.lukas-emele.de/?flattrss_redirect&amp;id=788&amp;md5=bccbf57e1b8d3883f13af653ab977f98" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Klimawandel ist da&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 18:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Arktis]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Methan]]></category>
		<category><![CDATA[Permafrost]]></category>

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		<description><![CDATA[... zwar noch nicht mit gro&#223;en Auswirkungen bei uns, aber definitiv in der Arktis. Es wird immer w&#228;rmer und w&#228;rrmer. Das was jetzt geschieht, sollte nach den Klimamodellen erst in einigen Jahrzehnten erfolgen ((Quelle: WWF)). So lagen die Durchschnittstemperaturen im Oktober in manchen Gebieten sieben Grad h&#246;her als die langj&#228;hrigen Durchschnittswerte. Dadurch nimmt die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; zwar noch nicht mit gro&#223;en Auswirkungen bei uns, aber definitiv in der Arktis. Es wird immer w&#228;rmer und w&#228;rrmer. Das was jetzt geschieht, sollte nach den Klimamodellen erst in einigen Jahrzehnten erfolgen<sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2008/12/18/der-klimawandel-ist-da/#footnote_0_164" id="identifier_0_164" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Quelle: WWF">1</a></sup>. So lagen die Durchschnittstemperaturen im Oktober in manchen Gebieten sieben Grad h&#246;her als die langj&#228;hrigen Durchschnittswerte. Dadurch nimmt die Eisfl&#228;che immer mehr ab, was zu mehreren sich selbst verst&#228;rkenden Effekten f&#252;hrt:</p>
<p>Eis reflektiert einen sehr gro&#223;en Teil der ankommenden Sonnenstrahlung wieder in Richtung Weltall. Schmilzt nun das Eis, bleibt z.B. Wasser oder Gestein &#252;brig, auf jeden Fall eine Oberfl&#228;che die dunkler ist als Eis. Dadurch wird mehr Sonnenenergie absorbiert und weniger zur&#252;ck in das Weltall reflektiert. Das f&#252;hrt dazu, dass sich die Artiks noch weiter erw&#228;rmt.<sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2008/12/18/der-klimawandel-ist-da/#footnote_1_164" id="identifier_1_164" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="siehe auch hierzu den taz-Artikel &quot;Das Arktis-Klima ist gekippt&quot; und den tagesschau-Artikel &quot;Rekordtemperaturen in der Arktis&quot;.">2</a></sup></p>
<p>Eine weitere positive R&#252;ckkopplung<sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2008/12/18/der-klimawandel-ist-da/#footnote_2_164" id="identifier_2_164" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="so werden sich selbstverst&auml;rkende Effekte wissenschaftlich bezeichnet">3</a></sup> entsteht durch das Schmelzen des artischen Permafrostbodens. Permafrost bezeichnet Boden, der &#252;ber lange Zeit gefroren ist. In diesem Boden ist eine gro&#223;e Menge der Treibhausgase Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>) und Methan (CH<sub>4</sub>) gebunden. Schmilzt  nun der Permafrostboden, so werde die gebundenen Treibhausgase in die Atmosph&#228;re freigesetzt und treiben so die Klimaerw&#228;rmung an. Besonders problematisch ist dabei das Methan, da es 23mal so stark auf das Klima einwirkt als das CO2.<sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2008/12/18/der-klimawandel-ist-da/#footnote_3_164" id="identifier_3_164" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zum Permafrost gibt es vom Umweltbundesamt ein lesenswertes Hintergrundpapier">4</a></sup></p>
<p>Drastisch beschreibt das Martin Sommerkorn von World Wide Fund for Nature (<a href="http://www.wwf.de">WWF</a>):</p>
<blockquote><p><em>Was die Arktis uns sagt, was sie uns zuschreit, ist, dass wir dringend anfangen m&#252;ssen, die Treibhausgase zu reduzieren.</em><sup><a href="http://blog.lukas-emele.de/2008/12/18/der-klimawandel-ist-da/#footnote_4_164" id="identifier_4_164" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Quelle: klimAktiv">5</a></sup></p></blockquote>
<p>Warum blogge ich das: Weil es immer noch viel zu viele Menschen gibt, die entweder den Klimawandel an sich leugnen oder es bestreiten, dass <strong>jetzt</strong> etwas gegen ein Fortschreiten des Klimawandels getan werden muss.
<p><u>Anmerkungen:</u></p>
<ol class="footnotes">
<li id="footnote_0_164" class="footnote">Quelle:<a href="http://www.wwf.de/themen/klimaschutz/voyage-for-the-future/die-arktis/die-ereignisse-in-der-arktis-ueberholen-die-prognosen/"> WWF</a></li>
<li id="footnote_1_164" class="footnote">siehe auch hierzu den taz-Artikel &#8220;<a href="http://taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/das-arktis-klima-ist-gekippt/">Das Arktis-Klima ist gekippt</a>&#8221; und den tagesschau-Artikel &#8220;<a href="http://www.tagesschau.de/ausland/arktis102.html">Rekordtemperaturen in der Arktis</a>&#8220;.</li>
<li id="footnote_2_164" class="footnote">so werden sich selbstverst&#228;rkende Effekte wissenschaftlich bezeichnet</li>
<li id="footnote_3_164" class="footnote">Zum Permafrost gibt es vom Umweltbundesamt ein lesenswertes <a href="http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/veroeffentlichungen/permafrost.pdf">Hintergrundpapier</a></li>
<li id="footnote_4_164" class="footnote">Quelle: <a href="http://www.klimaktiv.de/article138_6959.html">klimAktiv</a></li>
</ol>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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