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	<title>Grüner Nomade &#187; Umwelt</title>
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		<title>In der Badewanne gestrandet</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 14:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Badewanne]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen ist etwas kurioses passiert: Ich sa&#223; gerade in der K&#252;che, als ich aus dem nebenanliegenden Bad ein merkw&#252;rdiges Ger&#228;usch h&#246;rte. Es klang, wie ein Insekt, das verzweifelt versucht, durch eine Glasscheibe zu fliegen. Nur viel viel lauter. Und irgendwie flatternder. Als ich ins Bad schaute, sah ich einen Vogel wie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen ist etwas kurioses passiert: Ich sa&#223; gerade in der K&#252;che, als ich aus dem nebenanliegenden Bad ein merkw&#252;rdiges Ger&#228;usch h&#246;rte. Es klang, wie ein Insekt, das verzweifelt versucht, durch eine Glasscheibe zu fliegen. Nur viel viel lauter. Und irgendwie flatternder. Als ich ins Bad schaute, sah ich einen Vogel wie wild in unserer Badewanne umherflattern. Irgendwie muss sich der Vogel durch den schmalen Schlitz des gekippten Badfensters gezw&#228;ngt haben.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/gruenernomade/4635075401/"><img alt="Amsel in der Badewanne" src="http://farm5.static.flickr.com/4022/4635075401_966c671f0f.jpg" title="Amsel in der Badewanne" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Amsel in der Badewanne</p></div>
<p>Aber es war wohl in unserer raumsparenden Sitzbadewanne f&#252;r die Amsel zu eng und zu glatt, um richtig starten zu kommen. So flatterte der Vogel minutenlang umher, aber kam nicht aus der Wanne raus. Ich &#246;ffnete das Badfenster ganz und &#246;ffnete auch die Fenster im Nebenraum. Da ich ihn durch meine Anwesenheit nicht noch mehr verunsichern lassen wollte, ging ich aus dem Raum und lie&#223; ihn alleine, in der Hoffnung, dass er es vielleicht doch noch schaffen w&#252;rde, loszufliegen.</p>
<p>Als ich nach ein paar Minuten wieder nachdem Vogel schaute, sa&#223; er ziemlich ersch&#246;pft auf dem Abfluss der Badewanne. Eigentlich wollte ich ihn in die Hand nehmen und ihn so aus dem Fenster heben, hatte aber dann Angst, ihn dadurch zu verletzten. Also habe ich ein gro&#223;es Handtuch &#252;ber den Wannenrand bis auf den Boden gelegt. Vielleicht konnte er daran ja vielleicht hochklettern?</p>
<p>Also lie&#223; ich ihn wieder ein paar Minuten alleine. Als ich wiederkam sa&#223; er auf dem Handtuch. Also nahm ich das Handtuch in beide H&#228;nde und hielt es senkrecht. Und wie ich vermutet hatte, hielt sich die Amsel am Handtuch fest. Also hielt ich Handtuch mitsamt Vogel vor das Badfenster. Da l&#246;ste er sich und flog aus dem Fenster davon. In hohem Bogen flog er &#252;ber den Garten. Ich wei&#223; nicht, ob V&#246;gel so etwas wie Freude empfinden. Aber auf die Art, wie er durch die Luft gegleitet ist, l&#228;sst mich dies Gef&#252;hl erahnen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bedrohungen f&#252;r den Wald</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 11:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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		<description><![CDATA[Bericht &#252;ber das Seminar des Fachforums &#214;kologie der Gr&#252;nen Jugend

N&#252;rnberg, 24. bis 26. Juli 2009

Freitag

Nach einem leckeren Abendessen begann das Seminar mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Mit dabei war bereits Markus Ganserer ((Markus studierte Wald- und Forstwirtschaft und arbeitet zur Zeit bei Christian Magerl, gr&#252;ner Abgeordneter im Bayerischen Landtag und Vorsitzender des ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bericht &#252;ber das Seminar des Fachforums &#214;kologie der Gr&#252;nen Jugend</strong></p>
<p>N&#252;rnberg, 24. bis 26. Juli 2009</p>
<p><strong>Freitag</strong></p>
<p>Nach einem leckeren Abendessen begann das Seminar mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Mit dabei war bereits <a href="http://www.markus-ganserer.de">Markus Ganserer</a>, unser erster Referent.</p>
<p>Markus hielt einen Vortrag zum Thema &#8220;Waldsterben&#8221;. Zun&#228;chst einmal erkl&#228;rte er uns einige Grundlagen. Zum Beispiel, wie ein nat&#252;rlicher Wald in Mitteleuropa aussehen w&#252;rde: es w&#228;re ein von Buchen dominierter Mischwald. In Bayern und insgesamt in Deutschland sind aber heutzutage Fichten und Kiefern die h&#228;ufigsten Baumarten, die zusammen etwa 2/3 aller B&#228;ume ausmachten. Nur noch etwa jeder achte Baum ist eine Buche. Fichten, die h&#228;ufigste Baumart in Deutschland, haben ihr eigentliches nat&#252;rliches Verbreitungsgebiet in k&#228;lteren Regionen wie Nordeuropa und die Alpen. Fichten und Kiefern wurden in Mitteleuropa angesiedelt, da sie deutlich schneller wachsen als die heimischen Baumarten.</p>
<p>Nachdem wir nun also wussten, wie ein nat&#252;rlicher Wald bei uns aussehen w&#252;rde, leitete Markus   zum Hauptteil seines Vortrags &#252;ber. &#8220;Saurer Regen – Der Wald stirbt&#8221; titelte der SPIEGEL im November 1981. Bis Anfang der 1980er Jahre emittierte die Industrie, allen voran die Kohlekraftwerke, j&#228;hrlich Millionen von Tonnen Schwefeldioxid, das in der Atmosph&#228;re zu Schwefels&#228;ure umgewandelt wiurde (ist zwar heute auch noch so, aber du hast den Rest auch in der Vergangenheit). Die Schwefels&#228;ure ging als Saurer Regen nieder und sch&#228;digte die B&#228;ume. Durch rasche gesetzliche Ma&#223;nahmen, wie z. B. der Einf&#252;hrung der Rauchgasentschwefelung bei Kohlekraftwerken, wurden die Schwefeldioxidemissionen innerhalb weniger Jahre sehr stark gesenkt. In der Folge ging der Anteil der gesch&#228;digten B&#228;ume zur&#252;ck.</p>
<p><span id="more-643"></span></p>
<p>Aber auch noch heute sind viele B&#228;ume gesch&#228;digt. Denn neben dem Sauren Regen gibt es weitere Einfl&#252;sse die den Wald sch&#228;digen: durch die D&#252;ngemittel in der Landwirtschaft gelangt auch Stickstoff in die W&#228;lder. Abgase von Kraftfahrzeugen f&#252;hren zur Bildung von bodennahem Ozon. Die Klimaerw&#228;rmung beg&#252;nstigt die Vermehrung der Borkenk&#228;fer. All diese Einfl&#252;sse schaden den W&#228;ldern, auch wenn unterschiedliche Baumarten jeweils unterschiedlich stark betroffen sind. Eine Anpassungsma&#223;nahme, die all diesen Bedrohungen entgegen wirken k&#246;nnte, w&#228;re  von den vorherrschenden Monokulturen (insbesondere Fichtenmonokulturen) wegzukommen und die W&#228;lder wieder in nat&#252;rlichere Buchen-Mischw&#228;lder umzubauen.</p>
<p><strong>Samstag</strong></p>
<p>Am Samstag morgen ging es raus in den Wald. Dort zeigte uns Markus direkt an einzelnen B&#228;umen die Sch&#228;digungen, von denen wir am Vorabend geh&#246;rt hatten. Au&#223;erdem machten wir einige umweltp&#228;dagogische Spiele.</p>
<p>Im ersten Spiel repr&#228;sentierte jede*r Teilnehmer*in ein Tier oder  eine Pflanze. Durch Schn&#252;re zwischen den einzelnen Personen wurde repr&#228;sentiert, wer wen frisst. Dabei bildete sich keine Nahrungskette, sondern vielmehr ein weit verzweigtes Nahrungsnetz. Und dieses reagierte sehr empfindlich darauf, wenn eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer aus dem Netz genommen wurde, also ein Tier oder eine Pflanze aus dem &#214;kosystem verschwand.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/gruenernomade/3829857442/"><img title="Im Wald" src="http://farm3.static.flickr.com/2577/3829857442_506261208a.jpg" alt="Im Wald" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Im Wald</p></div>
<p>Im zweiten Spiel gingen wir barfu&#223; durch den Wald und betrachteten gleichzeitig mittels Spiegel die Baumkronen. Dabei waren deutliche Unterschiede in der Bodenbeschaffenheit zu sp&#252;ren, je nachdem wie dicht die Baumkronen beieinander waren.</p>
<p>Im dritten Spiel wurden die Teilnehmer*innen in Zweierp&#228;rchen eingeteilt. Jeweils eine*r bekam die Augen verbunden und wurde vom/von der Partner*in zu einem beliebigen Baum gef&#252;hrt. Dieser Baum sollte abgetastet werden, um sich so ein Bild von ihm zu machen – ohne ihn zu sehen. Anschlie&#223;end wurden die &#8220;Blinden&#8221; zur&#252;ck zum Ausgangspunkt gef&#252;hrt und sollten erraten, welchen Baum sie abgetastet hatten. Den meisten gelang es, den richtigen Baum wiederzufinden.</p>
<p>Zum Abschluss ma&#223; Markus mit einem Ma&#223;band eine Fl&#228;che von 28 Metern mal 28 Metern ab und wir verteilten uns am Rand dieser Fl&#228;che. Diese riesige Fl&#228;che entspricht der Fl&#228;che, die jede Minute versiegelt wird. Auf einen ganzen Tag hochgerechnet betr&#228;gt der Fl&#228;chenverlust &#252;ber 100 Hektar!</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/gruenernomade/3829059513/"><img title="Waldbewohner*in" src="http://farm4.static.flickr.com/3486/3829059513_b4394036de.jpg" alt="Waldbewohner*in" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Waldbewohner*in</p></div>
<p>Da wir etwas fr&#252;her als geplant von der Exkursion zur&#252;ck waren, hielt ich spontan noch einen kleinen Vortrag &#252;ber die Nutzung von Holz zur Energieerzeugung. Dabei berichtete ich, dass es neben der klassischen Nutzung von Holz als Scheitholz (zum Beispiel in Kachel- oder Kamin&#246;fen) zu W&#228;rmeerzeugung auch weitere Nutzungsm&#246;glichkeiten gibt: So gibt es Heizungen, die mit Holzhackschnitzeln oder Holzpellets arbeiten. Dadurch wird ein automatischer Betrieb m&#246;glich: Die Hackschnitzel oder Pellets k&#246;nnen &#252;ber F&#246;rderanlagen in den Ofen gebracht werden. Dadurch muss das Holz nicht von Hand eingebracht werden. Auch k&#246;nnen mit Holz Blockheizkraftwerke befeuert werden. Dadurch kann neben W&#228;rme auch Strom mit Holz erzeugt werden.</p>
<p>Abends schauten wir den Dokumentarfilm &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Home_(Dokumentarfilm)">Home</a>&#8220;. Dieser Film handelt allgemein von Umweltzerst&#246;rungen. dabei ging es auch um die Bedrohungen f&#252;r die gro&#223;en Waldgebiete dieser Erde (tropische, aber auch boreale W&#228;lder). Die Umweltzerst&#246;rungen werden dabei in eindrucksvollen Bildern mit dem Lebenstil der Menschen verkn&#252;pft. Nach dem Ende des Films entbrannte ein kleine Diskussion dar&#252;ber, ob dieser Film dazu geeignet sei, f&#252;r mehr Umweltschutz einzutreten, oder ob er zu manipulativ sei.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/gruenernomade/3829060079/"><img title="Home" src="http://farm3.static.flickr.com/2563/3829060079_2b4f3b91fc.jpg" alt="Home" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Home</p></div>
<p><strong>Sonntag</strong></p>
<p>Am Sonntag wollten wir den Blick etwas internationaler ausrichten. Dazu hatten wir  Martin Gl&#246;ckle von der Umweltschutzorganisation &#8220;<a href="http://www.pro-regenwald.de/">Pro Regenwald</a>&#8221; eingeladen. Er hielt uns einen Vortrag mit dem Titel „Illegaler Holzhandel – Auswirkungen und Gegenma&#223;nahmen&#8221;.</p>
<p>Zun&#228;chst einmal erz&#228;hte er uns, dass es schwierig sei, &#252;berhaupt zu definieren, was illegaler Holzhandel sei und dass es dar&#252;ber unterschiedliche Auffassungen g&#228;be. Dann berichtete uns &#252;ber die Auswirkungen von illegalem Holzeinschlag und -handel: Neben dem Verlust der Artenvielfalt, werden die nat&#252;rlichen Wasserfl&#252;sse gest&#246;rt. Au&#223;erdem tr&#228;gt der illegale Holzhandel zur Destabilisierung politischer Systeme und zur Finanzierung bewaffneter Konflikte bei. Da die Abholzung von Tropenw&#228;ldern zum Klimawandel beitr&#228;gt hat der illegale Holzeienschlag sogar internationale Auswirkungen!</p>
<p>Die Ausma&#223;e des illegalen Holzhandels belegte Martin anhand einiger Zahlen: Der Anteil des illegal geschlagenen Holzes liegt in Kambodscha bei 90 %, in Peru 80 % und in Indonesien 70 %. Etwa 15 % des nach Deutschland importierten Holzes ist illegal!</p>
<p>Um den internationalen Holzhandel zu bek&#228;mpfen, gibt es einige internationale Abkommen, wie das &#8220;Forest Law Enforcement and Governance (FLEG)&#8221; oder die &#8220;Voluntary Partnership Agreements (VPA)&#8221;, die aber nur eine begrenzte Wirksamkeit haben. In Deutschland war 2005 ein Urwaldschutzgesetz geplant, das aber letztendlich leider gescheitert ist.</p>
<p>Au&#223;erdem gibt es einige Zertifikate, allen voran das FSC-Siegel (Forest Stewardship Council). Dieses sei laut Martin zwar besser als gar kein Siegel, verf&#252;ge aber &#252;ber relativ weiche Kriterien und werde nicht unabh&#228;ngig &#252;berpr&#252;ft. Insbesondere zum FSC-Siegel gab es nach dem Vortrag einige Nachfragen und Diskussionspunkte.</p>
<p>Dem Vortrag folgte eine kleine Abschluss- und Auswertungsrunde, bevor sich die Teilnehmer*innen  auf den Weg nach Hause machten.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.lukas-emele.de/?flattrss_redirect&amp;id=643&amp;md5=825d17248ff29ea2037e732755def3d6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nicht die Verpackung z&#228;hlt, auf den Inhalt kommt es an</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 21:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
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Die Gr&#252;nen stehen ja f&#252;r M&#252;llvermeidung. Warum haben dann alle Delegierten und G&#228;ste hunderte von kleinen Getr&#228;nkekarten leergeschl&#252;rft? Manche Leute haben sich gleich ein halbes Dutzend davon geholt. M&#252;llvermeidung sieht anders aus.



Gut, ich gebs zu, ich habe auch einige Tetrapacks geleert. Aber wieso gabs die nur als winzige 0,2-Liter-P&#228;ckchen? Gr&#246;&#223;ere Einheiten w&#228;ren viel sinnvoller ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/gruenernomade/3522472677/"><img title="Getr&#228;nkekartons" src="http://farm4.static.flickr.com/3562/3522472677_49b61c4282.jpg" alt="Getr&#228;nkekartons" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Getr&#228;nkekartons</p></div>
<p>Die Gr&#252;nen stehen ja f&#252;r M&#252;llvermeidung. Warum haben dann alle Delegierten und G&#228;ste hunderte von kleinen Getr&#228;nkekarten leergeschl&#252;rft? Manche Leute haben sich gleich ein halbes Dutzend davon geholt. M&#252;llvermeidung sieht anders aus.</p>
<p><span id="more-569"></span></p>
<p>Gut, ich gebs zu, ich habe auch einige Tetrapacks geleert. Aber wieso gabs die nur als winzige 0,2-Liter-P&#228;ckchen? Gr&#246;&#223;ere Einheiten w&#228;ren viel sinnvoller gewesen und h&#228;tten deutlich weniger M&#252;ll produziert.</p>
<p>Aber wenigstens haben die Gr&#252;nen es hingekriegt, dass nicht ein halber Wald draufgehen musste. Es gab zwar &#252;ber <a href="http://blog.lukas-emele.de/2009/05/08/hilfe-1200-aenderungsantraege/">1200 &#196;nderungsantr&#228;ge</a>, aber im Gegensatz zu fr&#252;heren Programm-Parteitagen wurden dabei diesmal gab es diesmal nicht f&#252;r jede*n Delegierten ein kopiertes Exemplar jedes &#196;nderungsantrags.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.lukas-emele.de/?flattrss_redirect&amp;id=569&amp;md5=aac0e304e45d64d858d03155532b0cd6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Interview mit Nicole Maisch</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 19:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Berninger]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Vormittag des BDK-Sonntags hatten wir die Gelegenheit, Nicole Maisch zu ihren Erfahrungen als junge gr&#252;ne Abgeordnete im deutschen Bundestag zu interviewen.

Da wir leider keine tausende von Euros teure Ausr&#252;stung hatten, sondern ledigleich eine Digicam ohne externes Mikrofon, st&#246;rten vorbeifahrende Z&#252;ge manchmal die Verst&#228;ndlichkeit. Daher habe ich mir die M&#252;he gemacht, das Interview auch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Vormittag des BDK-Sonntags hatten wir die Gelegenheit, <a href="http://www.nicolemaisch.de">Nicole Maisch</a> zu ihren Erfahrungen als junge gr&#252;ne Abgeordnete im deutschen Bundestag zu interviewen.</p>
<p>Da wir leider keine tausende von Euros teure Ausr&#252;stung hatten, sondern ledigleich eine Digicam ohne externes Mikrofon, st&#246;rten vorbeifahrende Z&#252;ge manchmal die Verst&#228;ndlichkeit. Daher habe ich mir die M&#252;he gemacht, das Interview auch noch niederzuschreiben.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Uv-9i7JbChs&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Uv-9i7JbChs&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
<p><span id="more-562"></span></p>
<p><strong>Gr&#252;ner Nomade:</strong> Bei uns ist Nicole Maisch, gr&#252;ne Abgeordnete, eine der j&#252;ngsten Abgeordneten im deutschen Bundestag. Guten Morgen.</p>
<p><strong>Nicole Maisch:</strong> Hallo.</p>
<p><strong>GN:</strong> Du bist im Februar 2006 f&#252;r Matthias Berninger als Abgeordnete nachger&#252;ckt. Wie hast du damals davon erfahren? Das war ja wahrscheinlich ganz sch&#246;n kurzfristig.</p>
<p><strong>NM:</strong> Also Matthias hatte es mir ein paar Wochen vorher schon angedeutet, so &#8220;Nicole, bereite dich auf eine Ver&#228;nderung in deinem Leben vor&#8221;, und, ja, dass es dann so schnell gehen w&#252;rde, also schon im Februar, das h&#228;tte ich nicht gedacht und musste mich erstmal setzen und durchschnaufen. Ich war ein bisschen von Matthias vorbereitet worden, aber ich war nicht vorbereitet auf das, was da kommen w&#252;rde.</p>
<p><strong>GN:</strong> Das hei&#223;t, du hast hast Hals &#252;ber Kopf das Studium erstmal stehen lassen?</p>
<p><strong>NM:</strong> Studium war ich fertig, also das war gut. Ich hab f&#252;r eine andere Politikerin gearbeitet, f&#252;r Sigrid Erfurth, die kommt aus Nordhessen, ist dort Landtagsabgeordnete, hab an der Uni ein bisschen gearbeitet. Ja, dann habe ich meine Jobs kurzfristig abgewickelt, ich wollte Sigrid, meine Lieblingschefin, auch nicht einfach so sitzen lassen. Und dann habe ich mir eine WG in Berlin gesucht, und angefangen mit Leuten zu telefonieren welches Arbeitsgebiet ich denn jetzt &#252;bernehmen k&#246;nnte. Und dann bin ich direkt in die Arbeit eingestiegen.</p>
<p><strong>GN:</strong> Von Matthias Berninger hast du das Thema Verbraucherschutz bekommen. War das dein Wunschthema oder h&#228;ttest du lieber etwas anderes gemacht?</p>
<p><strong>NM:</strong> Also, das war ein bisschen komplizierter: Matthias hat ja damals nicht Verbraucherpolitik sondern Wirtschaftspolitik gemacht, fr&#252;her war er Staatssekret&#228;r im Verbraucherbereich, aber nachher wirtschaftspolitischer Sprecher. Das habe ich nicht gemacht, sondern ich habe angefangen im Tourismus-Ausschuss, das ist einer der kleinsten Aussch&#252;sse. Und dann hat sich in der Fraktion aber noch ein bisschen was ver&#228;ndert, durch die Regierungsbeteiligung sind Leute raus, neue rein. Und dann ist es mir gelungen in den Agrar- und Verbraucherausschuss reinzukommen und da hab ich das Thema Verbraucherpolitik bekommen. Also ich habe angefangen mit Tourismuspolitik. Und Verbraucher war mein Wunschthema, ich wollte unbedingt was im &#214;ko-Bereich machen und das hat ja viel damit zu tun: Klimafreundlicher Konsum. Deshalb war ich dann ziemlich froh. Und ich mache das Thema Wasser. Ich bin im Umweltausschuss auch, das hei&#223;t ich bin sehr zufrieden mit dem was ich bekommen habe.</p>
<p><strong>GN:</strong> Bei Parteijugendorganisationen ist es ja oftmals so, dass sie sich verb&#252;nden, zum Beispiel Gr&#252;ne Jugend und Jusos um gemeinsam gegen die Mutterparteien etwas auszurichten. Gibt es Vergleichbares im Bundestag, dass sich junge Abgeordnete aus unterschiedlichen Fraktionen zusammenschlie&#223;en, um eben gegen die Fraktionsspitzen etwas durchzuboxen?</p>
<p><strong>NM:</strong> Es gibt schon sehr viele Zusammenschl&#252;sse von jungen Abgeordneten, man trifft sich auch gelegentlich mit zum Beispiel den Jungen von der Union oder der SPD. Aber wir sind erstmal Gr&#252;ne. Es gibt thematische Zusammenschl&#252;sse: Kollegin Anna L&#252;hrmann und Kai Gehring haben zum Beispiel was zum Thema Generationengerechtigkeit schon vor langer Zeit angefangen auch mit anderen. Das ist zum Beispiel so ein Projekt, dass sie auch gegen den Widerstand der &#196;lteren durchfighten m&#252;ssen. Aber normalerweise sind wir erstmal Gr&#252;ne und dann gucken wir uns an, was wir mit den anderen zusammen machen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>GN:</strong> Du bist ja noch relativ jung, 28. Andere  Leute machen in dem Alter ein Praktikum im Bundestag. Wurdest du schon mal als Praktikantin gehalten?</p>
<p><strong>NM:</strong> Ja, sehr oft, sehr oft. In meiner ersten Woche im Plenum wurde ich so von den total netten Saaldienern so dann bei Seite genommen, so &#8220;Wo wollen Sie denn hin? Was machen Sie denn hier? Praktikantinnen sitzen hier ja eigentlich nicht.&#8221; Und am Wochenende passiert es mir ganz oft, dass ich an der Pforte – normalerweise erkennen sie mich, wenn ich meine normale Politikerkleidung trage –  aber in meiner normalen Alltagskleidung geht’s mir dann auch manchmal so, dass ich auch immer abgefangen werde und gefragt werde, wer ich so bin. Ja, kommt vor, aber es wird immer weniger. Ich werde ja auch immer &#228;lter.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>GN:</strong> Was war f&#252;r dich die bisher schwerste Abstimmung im Bundestag?</p>
<p><strong>NM:</strong> Afghanistan, hundertprozentig. Ich hab zweimal die Mandatsverl&#228;ngerung jetzt mitgemacht, ich habe auch immer mit &#8220;Ja&#8221; gestimmt. Und vor der letzten Abstimmung, genau ein Tag davor, hat unsere Zeitung in Hessen, die Frankfurter Rundschau, die Passbilder von allen toten deutschen Soldaten auf der Titelseite gehabt mit der &#220;berschrift &#8220;War es das Wert?&#8221;. Da habe ich nicht geschlafen in dieser Nacht. Ja, das war die schwierigste Abstimmung. Klar, es gibt auch sonst Themen, wo man Schwierigkeiten hat, sich zu entscheiden, was ist jetzt fachlich richtige oder falsch oder so. Aber das ist die schwierigste Entscheidung gewesen.</p>
<p><strong>GN:</strong> Was war f&#252;r dich der gr&#246;&#223;te Erfolg, wo du wirklich ganz aktiv dahinter gestanden bist?</p>
<p><strong>NM:</strong> Also, ich habe ein paar Erfolge beim mir im Wahlkreis, wo ich gemerkt habe, jetzt wo ich Bundestagsabgeordnete bin interessiert sich die Presse mehr f&#252;r das, was ich zu sagen habe. Ich habe mehr Mitarbeiter, ich kann mehr erreichen. Was war bei uns zu Hause? Wir haben mehr Fl&#228;chen f&#252;r Windkraft erk&#228;mpft. Erneuerbare Energien, das ist ist so mein Ding. Da war ich ziemlich stolz drauf. Und im Bundestag ist es eher so: man gewinnt ja nie eine Abstimmung. Aber was man schon machen kann, ist die Bundesregierung so zu qu&#228;len durch immer wieder Anfragen und Pressemitteilungen, dass sie bestimmte Themen auf die Tagesordnung setzt. Bei mir war das Telefonwerbung, Gift in Spielzeugen, Fahrgastrechte, da haben wir einfach immer weiter nachgebohrt. Manchmal erfolgreich, manchmal weniger. Also man merkt schon, aus der Opposition heraus wirklich was zu gestalten ist verdammt schwer. Da kann man eigentlich nur nerven und Kampagne machen und bestimmte Themen setzen. Aber wirklich Regierungshandeln ist was anderes. Klar, deshalb wollen wir auch regieren.</p>
<p><strong>GN:</strong> Eine Frage zum Schluss: Wenn ein junger Mensch auf dich zukommt, weil er gerne in die Politik m&#246;chte, egal zu welcher Partei jetzt, was w&#252;rdest du ihm auf den Weg mitgeben.</p>
<p><strong>NM:</strong> Wenn man Politik nur macht, um seinen Hintern ins Parlament zu bringen oder sein Gesicht in irgendeine Zeitung, dann wird man ungl&#252;cklich und ein schlechter Politiker. Man muss mit dem Bauch dabei sein und das gern machen. Und man muss ein Ziel haben. Ein politisches Ziel und das darf nicht sein &#8220;Ich will Karriere machen&#8221;. Karriere ist sch&#246;n, aber wenn man nicht mit dem Herzen dabei ist und nicht f&#252;r bestimmte Inhalte steht, bei mir ist es Umweltschutz, dann wird man das schlecht machen und auch nicht gl&#252;cklich damit.</p>
<p><strong>GN:</strong> Gut, vielen Dank.</p>
<p><strong>NM:</strong> Gern geschehen.</p>
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		<title>Wie Angie und Frank die Abwrackpr&#228;mie erfanden</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 09:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
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		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der BDK wurde vor ein paar Minuten der neue Videoclip gegen die Abwrackpr&#228;mie pr&#228;sentiert. Auf humorige Art und Weise werden Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier auf die Schippe genommen. Aber seht selbst:
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der BDK wurde vor ein paar Minuten der neue Videoclip gegen die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltpr%C3%A4mie">Abwrackpr&#228;mie</a> pr&#228;sentiert. Auf humorige Art und Weise werden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel">Angela Merkel</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank-Walter_Steinmeier">Frank-Walter Steinmeier</a> auf die Schippe genommen. Aber seht selbst:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/y8ifFoZ-0wA&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/y8ifFoZ-0wA&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.lukas-emele.de/?flattrss_redirect&amp;id=518&amp;md5=55ec0bcce2778ed937758de00f912a82" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Umweltgesetzbuch &#8211; hoffentlich nicht endg&#252;ltig gescheitert</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 14:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[UGB]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine schwarz-gelbe, eine rot-gr&#252;ne und zuletzt eine schwarz-rote Koalition haben daran gearbeitet: Das Umweltgesetzbuch, kurz UGB, war der Versuch, tausende von einzelnen (sich zum Teil widersprechenden) Umweltgesetzen zu kodifizieren (zusammenzufassen) und es stand kurz vor der Verabschiedung.

Aber nun ist es in die M&#252;hlen des heraufziehende Wahlkampfes geraten. Pl&#246;tzlich will die CSU das UGB nichtmehr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine schwarz-gelbe, eine rot-gr&#252;ne und zuletzt eine schwarz-rote Koalition haben daran gearbeitet: Das Umweltgesetzbuch, kurz UGB, war der Versuch, tausende von einzelnen (sich zum Teil widersprechenden) Umweltgesetzen zu kodifizieren (zusammenzufassen) und es stand kurz vor der Verabschiedung.</p>
<p>Aber nun ist es in die M&#252;hlen des heraufziehende Wahlkampfes geraten. Pl&#246;tzlich will die CSU das UGB nichtmehr mittragen mit dem Argument, das UGB w&#252;rde zus&#228;tzliche B&#252;rokratie hervorrufen. Doch das Gegenteil ist richtig. Bisher ist das Umweltrecht ein Sammelsurium an einzelnen Bundes- und L&#228;ndergesetzen, zust&#228;ndig sind dutzende unterschiedliche Beh&#246;rden. Die B&#252;ndelung der vielen Einzelgesetze w&#228;re ein gro&#223;er Schritt in Richtung Transparenz, den das aktuelle Umweltrecht ist f&#252;r viele Unternehmen kaum und f&#252;r normale B&#252;rger*innen gar nichtmehr zu durchschauen. Das Umweltgesetzbuch w&#252;rde hier zu einer Vereinheitlichung der Regelungen und damit auch einer Straffung der B&#252;rokratie f&#252;hren, was gerade auch f&#252;r die Unternehmen von Vorteil w&#228;re:</p>
<blockquote><p><em>Verlierer im Berliner Hickhack k&#246;nnte ausgerechnet die Wirtschaft sein. Das Umweltgesetzbuch soll die hochkomplizierten und zerfaserten &#214;kogesetze vereinfachen. Zeitraubende Genehmigungsverfahren etwa sollen verk&#252;rzt werden. Derzeit muss ein Unternehmen, das eine Industrieanlage bauen will, Genehmigungen nach dem Wasserrecht, dem Naturschutz und der Bundesimmissionschutzverordnung einholen. K&#252;nftig soll daf&#252;r nur noch ein einziger Antrag erforderlich sein. Der Sachverst&#228;ndigenrat f&#252;r Umweltfragen attestierte der Bundesregierung, dass damit Unternehmen j&#228;hrlich 30 Millionen Euro sparen k&#246;nnten.</em></p>
<p>(Quelle: Der Westen, <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/politik/2009/1/13/news-104827599/detail.html">Umweltgesetzbuch auf Eis gelegt</a>, 13.01.2009)</p></blockquote>
<p><span id="more-287"></span></p>
<p>Besonders verwerflich finde ich, dass die Union das Umweltgesetzbuch zu Fall bringt, obwohl das UGB eines der erkl&#228;rten Ziele der gro&#223;en Koalition ist. So bezeichnet Bundesumweltminister Gabriel das Scheitern in der <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/bab/bab628_bab-sendung12902.html">ARD</a> als Bruch des Koalitionvertrags bezeichnet, denn CDU, CSU und SPD hatten in ihrem <a href="http://www.bundesregierung.de/nsc_true/Content/DE/__Anlagen/koalitionsvertrag,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/koalitionsvertrag">Koalitionsvertrag</a> unter anderem festgelegt:</p>
<blockquote><p><em>Das historisch gewachsene, zwischen verschiedenen Fachgebieten sowie zwischen Bund undL&#228;ndern stark zersplitterte Umweltrecht, entspricht nicht den Anforderungen an eine integrierte Umweltpolitik:<br />
</em></p>
<ul>
<li><em>Das deutsche Umweltrecht soll vereinfacht und in einem Umweltgesetzbuch zusammengefasst werden.</em></li>
<li><em>Die verschiedenen Genehmigungsverfahren sind im Rahmen eines Umweltgesetzbuchs durch eine integrierte Vorhabengenehmigung zu ersetzen.</em></li>
<li><em>Die Bundesregierung wird in Br&#252;ssel eine Initiative f&#252;r die notwendige innere Harmonisierung und Vereinfachung des europ&#228;ischen Umweltrechts ergreifen.</em></li>
</ul>
</blockquote>
<p>Von der in der im Koalitionsvertrag erw&#228;hnten Initiative zum europ&#228;ischen Umweltrecht war in den letzten dreieinhalb Jahren nichts zu h&#246;ren. Aber wenn die Koalition es schon nicht hinkriegt, ihre Ziele national umzusetzen, wie sollte sie denn dann auf europ&#228;ischer Ebene etwas zu Stande kriegen.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist das Scheitern darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren, das die CSU momentan in einer gro&#223;en Krise steckt, unter anderem durch den Verlust ihrer Funktion als Quasi-Staatspartei in Bayern. Daher versucht die CSU auf koste was es wolle sich als eigenst&#228;ndige Partei zu profilieren. Aber leider merkt sie nicht, dass sie dadurch genau das Gegenteil bewirkt, n&#228;mlich sich einfach nur noch l&#228;cherlich macht.</p>
<p>Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da, so sagte NABU-Pr&#228;sident Olaf Tschimpke im Interview mit der S&#252;ddeutschen:</p>
<blockquote><p><em>Die CSU versucht sich politisch abzusetzen. Sie hat aus taktischem Kalk&#252;l das Gesetzbuch vor die Wand fahren lassen. [...] Wenn sie sich jetzt in der Abschlussphase hinstellt und sagt, das passt uns nicht, ist das sehr unsauber.</em></p>
<p>(Quelle: S&#252;ddeutsche, <a href="http://www.sueddeutsche.de/458382/630/2741352/Das-kann-doch-nicht-wahr-sein.html">&#8220;Das kann doch nicht wahr sein&#8221;</a>, 03.02.2009)</p></blockquote>
<p>Von <em>extra-3</em> gibt es ein sehenswertes Video zum Scheitern des UGB:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="580" height="365" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/UcokUEdDChU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="580" height="365" src="http://www.youtube.com/v/UcokUEdDChU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ich hoffe einfach, dass es das Umweltgesetzbuch noch irgendwie schafft, umgesetzt werden.</p>
<p><strong><em>Update 14.02.2009:</em></strong> Allerdings wird so langsam die Zeit knapp. Da Wasser- und Naturschutzrecht eigentlich im Kompetenzbereich der Bundesl&#228;nder liegt und diese daher eigen Regelungen in dem Bereich erlassen k&#246;nnen, wurde im Rahmen der F&#246;rderalismusreform II eine &#220;bergangsregelung (quasi ein Stillhalteabkommen) zwischen Bund und L&#228;ndern bis zum 31.12.2009 vereinbart, in denen die L&#228;nder keine neuen Umweltgesetze machen k&#246;nnen. Dieser Zeitraum wurde zur Einf&#252;hrung des Umweltgesetzbuches geschaffen, aber nun dr&#228;ngt die Zeit. Angesichts der Bundestagswahl im September m&#252;sste das UGB noch vor der Sommerpause verabschiedet werden. Und da es nach dem Bundeskabinett sowohl durch den Bundestag als auch durch den Bundesrat beschlossen werden muss, wird es zeitlich sehr eng.</p>
<p>Eine derzeitig diskutierte Option ist, dass nur Teile des UGB in Form von Einzelgesetzen verabschiedet werden:</p>
<blockquote><p><em>Der Umweltminister bef&#252;rchtet nun auch Verz&#246;gerungen beim Erlass des Bundesnaturschutzgesetzes und des Wasserhaushaltsgesetzes. Diese beiden Gesetze sollen, so der Minister, die unstreitigen Teile des UGB enthalten und Konsequenzen aus der F&#246;deralismusreform I ziehen.</em></p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_043/02.html">Pressemitteilung des Deutschen Bundestages</a>, 11.02.2009)</p></blockquote>
<p>Wahrscheinlich aber wird es irgendeinen politischen Kuhhandel geben, ich hoffe nur, dass dieser Deal nicht zu absurd wird. Eine M&#246;glichkeit, die sich derzeit abzeichnet:</p>
<blockquote><p><em>Wenn die SPD zustimme, die Steuer f&#252;r Traktorendiesel zu senken, um den Bauern in der Wirtschaftskrise zu helfen, sei die CSU bereit, das UGB doch noch zu akzeptieren.</em></p>
<p>(Quelle: Spiegel online, <a href="http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,607065,00.html">Rot-rot-gr&#252;ne Mehrheit widersetzt sich CDU</a>, 11.02.2009)</p></blockquote>
<p>Es lebe die Agrarlobby!</p>
<p><em><strong>Update 23.02.2009:</strong></em> Die Forderungen der CSU werden immer absurder: Jetzt blockiert die CSU auch noch den Teil zum Wasser- und Naturschutzrecht, der eigentlich schon mal Konsnce war:</p>
<blockquote><p>Auf Intervention des CSU-gef&#252;hrten Bundeswirtschaftsministeriums befasste sich das Kabinett am Mittwoch nicht mit Gesetzen zum Wasserrecht und zum Naturschutz. Beide Gesetze sollten anstelle des Umweltgesetzbuches noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden; dies w&#252;rde zumindest in Fragen des Gew&#228;sser- und Naturschutzes bundeseinheitliche Regeln schaffen.</p>
<p>(Quelle: s&#252;ddeutsche, <a href="http://www.sueddeutsche.de/059387/897/2765008/CSU-will-Gegenleistung-fuer-neues-Umweltrecht.html">CSU will Gegenleistung f&#252;r neues Umweltrecht</a>, 19.02.2009)</p></blockquote>
<p>Da kann ich Sigmar Gabriel nur rechtgeben, wenn er sagt:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Die CSU agiert als Abrissbirne des Umweltrechts.</em>&#8221;</p>
<p>(Quelle: gleicher Artikel in s&#252;ddeutsche)</p></blockquote>
<p>Die CSU versucht wohl weiterhin sich f&#252;r die kommenden Wahlen und insbesondere die Europawahl zu profilieren. Aber womit? Meint die CSU etwa, sie k&#246;nne sich mit solchen politisch unsinnigen Man&#246;vern umweltpolitisch profilieren?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.lukas-emele.de/?flattrss_redirect&amp;id=287&amp;md5=88c76ba43e5ec3c480fd15fdd3ebdcae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.lukas-emele.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gefahren der Nanotechnik !?!?</title>
		<link>http://blog.lukas-emele.de/2006/05/17/gefahren-der-nanotechnik/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 May 2006 10:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich am Sonntag auf der R&#252;ckfahrt vom Buko die taz las, ist mir dort ein interessanter Artikel aufgefallen. Er trug den sch&#246;nen Titel "Auf der Reise nach Liliput" und beschreibt auf einer ganzen Seite die Errungenschaften und m&#246;gliche Entwicklungen, aber auch die Gefahren der Nanotechnik. Und da weder bei der GR&#220;NEN JUGEND, noch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich am Sonntag auf der R&#252;ckfahrt vom Buko die <em>taz</em> las, ist mir dort ein interessanter Artikel aufgefallen. Er trug den sch&#246;nen Titel &#8220;Auf der Reise nach Liliput&#8221; und beschreibt auf einer ganzen Seite die Errungenschaften und m&#246;gliche Entwicklungen, aber auch die Gefahren der Nanotechnik. Und da weder bei der GR&#220;NEN JUGEND, noch bei B&#252;ndnis 90/DIE GR&#220;NEN gro&#223; dar&#252;ber gesprochen wird, m&#246;chte ich zumindest hier in meinem Blog ein paar Zeilen dazu schreiben.</p>
<p><strong>Was ist &#252;berhaupt Nanotechnolgie? </strong><br />In der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nanotechnik">Wikipedia</a> ist folgende Definition zu lesen:</p>
<blockquote><p>Nanotechnologie (griech. nánnos = Zwerg) ist ein Sammelbegriff f&#252;r eine breite Auswahl von Technologien, die sich der Erforschung, Bearbeitung und Produktion von Gegenst&#228;nden und Strukturen widmen, die in mindestens einer Dimension kleiner als 100 Nanometer (nm) sind. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter (10<sup>-9</sup> m). Diese Gr&#246;&#223;enordnung bezeichnet einen Grenzbereich, in dem die Oberfl&#228;cheneigenschaften gegen&#252;ber den Volumeneigenschaften der Materialien eine immer gr&#246;&#223;ere Rolle spielen und zunehmend quantenphysikalische Effekte ber&#252;cksichtigt werden m&#252;ssen.</p>
</blockquote>
<p>Vereinfacht gesagt k&#246;nnte man also sagen, Nanotechnik ist das Zusammenbauen von Strukturen aus wenigen oder einzelnen Atomen und Molek&#252;len. Dadurch k&#246;nnen ganz neue Werkstoffe geschaffen werden, die es so in der Natur gar nicht gibt.</p>
<p><strong>Das ist doch Science-Fiction!</strong><br />Das werden sich sicherlich viele Menschen denken, wenn sie das Wort &#8220;Nanotechnik&#8221; h&#246;ren. Aber die Nanotechnik ist schon Realit&#228;t. Ein paar Beispiele:</p>
<ul>
<li>Es gibt Farben und Lacke, die den Lotusbl&#252;ten-Effekt aufweisen. Schmutz kann auf diesen Oberfl&#228;chen einfach nicht Haften bleiben.</li>
<li>In Kosmetika und Lebensmittel werden Nanopartikel z.B. aus Zinkoxid oder Siliziumdioxid eingesetzt.</li>
</ul>
<p><strong>Wo sind die Gefahren?</strong><br />Nanopartikel sind teilweise ganz neue Stoffe, die es in der Natur nicht gibt. Wie menschliche, tierische oder pflanzliche Zellen darauf reagieren ist weitgehend unbekannt.<br />Au&#223;erdem sind Nanopartikel viel kleiner als &#252;bliche Zusatzstoffe. Kleinere Teilchen pro Volumeneinheit ein viel gr&#246;&#223;ere Wirkoberfl&#228;che als gr&#246;&#223;ere. Und die m&#246;gliche Reaktionsf&#228;higkeit h&#228;ngt direkt von der Wirkoberfl&#228;che ab.<br />Manche Nanoteilchen sind schon als gesundheitsgef&#228;hrdend bekannt, als Beispiel f&#252;hrt der oben erw&#228;hnte taz-Artikel sogenannte &#8220;Buckyballs&#8221;, also Kugeln aus 60 Kohlenstoffen auf. Diese h&#228;tten bereits im Laborversuch menschliche Leberzellen get&#246;tet und bei Fischen Gehirnsch&#228;digungen hervorgerufen.</p>
<p><strong>Forderungen</strong><br />Wir Gr&#252;ne sollten viel mehr Beachtung auf dieses Thema legen. Auf der Homepage der Gr&#252;nen hab ich dazu genau <a href="http://www.gruene-portal.de/forum_3_beitraege.1128.0.html">einen Artikel</a> gefunden!<br />Au&#223;erdem sollten meiner Meinung nach, insbesondere f&#252;r Lebensmittel und Kosmetika, strenge pr&#228;ventive Grenzwerte eingef&#252;hrt werden. Es kann nicht sein, dass die Politik schon wieder eine m&#246;glicherweise gef&#228;hrliche Technologie verschl&#228;ft und erst dann aktiv wird, wenn es die ersten Opfer gibt!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hennen, los in den K&#228;fig!</title>
		<link>http://blog.lukas-emele.de/2006/03/23/hennen-los-in-den-kafig/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Mar 2006 16:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[CDU/CSU und SPD planen das Verbot der K&#228;fighaltung f&#252;r Legehennen wieder abzuschaffen. Dieses Verbot ist eines der gro&#223;en Erfolge der rot-gr&#252;nen Bundesregierung im Tierschutz. Immerhin hat das Bundesverfassungsgericht gesagt, dass es Tieren m&#246;glich sein muss, arteigenes Verhalten aus&#252;ben zu k&#246;nnen, wie z.B. mit den Fl&#252;geln zu schlagen oder im Boden zu scharren.Am 7. April ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>CDU/CSU und SPD planen das Verbot der K&#228;fighaltung f&#252;r Legehennen wieder abzuschaffen. Dieses Verbot ist eines der gro&#223;en Erfolge der rot-gr&#252;nen Bundesregierung im Tierschutz. Immerhin hat das Bundesverfassungsgericht gesagt, dass es Tieren m&#246;glich sein muss, arteigenes Verhalten aus&#252;ben zu k&#246;nnen, wie z.B. mit den Fl&#252;geln zu schlagen oder im Boden zu scharren.</p>
<p>Am 7. April soll der Bundesrat beschlie&#223;en, dass die &#220;bergangsfristen verl&#228;ngert werden sollen und dass sogenannte &#8220;Kleinvoliere&#8221; dauerhaft erlaubt werden sollen. Kleinvoliere sind K&#228;fige mit einer Fl&#228;che von 750 cm<sup>2</sup> (zum Vergleich: ein Batt Papier hat 623 cm<sup>2</sup>). Gegen&#252;ber herk&#246;mmlichen K&#228;figen haben sie zwar zus&#228;tzlich eine Sitzstange und ein Nest, aber die K&#228;fige sind dennoch viel zu klein! Zum Fl&#252;gelstrecken oder zum Flattern reicht der Platz kaum auf, geschweige denn dass die Hennen gr&#246;&#223;ere Strecken umherlaufen k&#246;nnen!!!</p>
<p>Das Verbot der K&#228;fighaltung muss auch meiner Sicht nach wie vor beibehalten werden. Nicht aus gr&#252;ner Ideologie, sondern aus dem Interesse des Schutzes der Legehennen!</p>
<p>Weitere Infos gibts hier:
<ul>
<li><span style="font-size:78%;"><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,404217,00.html">http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,404217,00.html</a></span></li>
<li><span style="font-size:78%;"><a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/agrar_verbraucher/rubrik/7/7519.htm">http://www.gruene-bundestag.de/cms/agrar_verbraucher/rubrik/7/7519.htm</a></span></li>
</ul>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Pegel sinkt und sinkt und sinkt&#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2006 11:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensee]]></category>
		<category><![CDATA[Konstanz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man zur Zeit auf den Bodensee schaut, so entdeckt man so manche Insel, die normalerweise nicht da ist. Ursache ist das extrem Niedrigwasser zur Zeit. Nur noch 2,37 m zeigt der Pegel im Konstanzer Hafen zur Zeit. Schon seit Mitte November wird (fast) jeden Tag ein neuer Niedrigsstand im Zeitraum von 1850 bis ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man zur Zeit auf den Bodensee schaut, so entdeckt man so manche Insel, die normalerweise nicht da ist. Ursache ist das extrem Niedrigwasser zur Zeit. Nur noch 2,37 m zeigt der <a href="http://www.wetteronline.de/pegel/Bodensee/Konstanz.htm">Pegel im Konstanzer Hafen</a> zur Zeit. Schon seit Mitte November wird (fast) jeden Tag ein neuer Niedrigsstand im Zeitraum von 1850 bis heute registriert.</p>
<p>So mancher wird sich jetzt fragen, wo den das ganze Wasser hin. Haben es uns die Schwaben weggesoffen, in dem sie durch Sipplingen das in Richtung Stuttgart pumpen?<br />
<blockquote><em>11,5 Milliarden Kubikmeter Wasser durchstr&#246;men j&#228;hrlich den Bodensee, das sind pro Sekunde 360 Kubikmeter. Im Vergleich zu dem sehr gro&#223;en Durchfluss durch den Bodensee ist die Trinkwasserentnahme unerheblich. Lediglich 135 Millionen Kubikmeter, das ist etwas mehr als ein Prozent, werden von der Bodensee-Wasserversorgung j&#228;hrlich als Trinkwasser entnommen. Sogar die Verdunstung auf der Seeoberfl&#228;che ist wesentlich gr&#246;&#223;er.</em></p></blockquote>
<p>Das sagt zumindest die <a href="http://www.zvbwv.de/">Bodensee-Wasserversorgung</a>&#8230;</p>
<p>Ich frag mich allerdings, wenn dem See jedes Jahr ein Prozent des Wassers fehlt, ob das nicht Auswirkungen auf See hat!? Denn wie wir inzwischen wissen, k&#246;nnen Gleichgewichte in der Natur oft schon durch kleine &#196;nderungen sehr stark gest&#246;rt werden.</p>
<ul>
<li>Aktuelle Pegeldaten und allgemeine Infos zum Bodensee gibts auch bei der <a href="http://www.bodensee-hochwasser.info">Bodensee-Hochwasserinformation</a>.</li>
<p>
<li>Und zum Schluss noch eine Bildergalerie zum aktuellen Niedrigwasser vom <a href="http://www.suedkurier.de/_/tools/diaview.html?_CMTREE=9500&amp;list=1">S&#252;dkurier</a></li>
<p></ul>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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