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Monday, August 17th, 2009 | Author: Lukas

Bericht über das Seminar des Fachforums Ökologie der Grünen Jugend

Nürnberg, 24. bis 26. Juli 2009

Freitag

Nach einem leckeren Abendessen begann das Seminar mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Mit dabei war bereits Markus Ganserer, unser erster Referent.

Markus hielt einen Vortrag zum Thema “Waldsterben”. Zunächst einmal erklärte er uns einige Grundlagen. Zum Beispiel, wie ein natürlicher Wald in Mitteleuropa aussehen würde: es wäre ein von Buchen dominierter Mischwald. In Bayern und insgesamt in Deutschland sind aber heutzutage Fichten und Kiefern die häufigsten Baumarten, die zusammen etwa 2/3 aller Bäume ausmachten. Nur noch etwa jeder achte Baum ist eine Buche. Fichten, die häufigste Baumart in Deutschland, haben ihr eigentliches natürliches Verbreitungsgebiet in kälteren Regionen wie Nordeuropa und die Alpen. Fichten und Kiefern wurden in Mitteleuropa angesiedelt, da sie deutlich schneller wachsen als die heimischen Baumarten.

Nachdem wir nun also wussten, wie ein natürlicher Wald bei uns aussehen würde, leitete Markus   zum Hauptteil seines Vortrags über. “Saurer Regen – Der Wald stirbt” titelte der SPIEGEL im November 1981. Bis Anfang der 1980er Jahre emittierte die Industrie, allen voran die Kohlekraftwerke, jährlich Millionen von Tonnen Schwefeldioxid, das in der Atmosphäre zu Schwefelsäure umgewandelt wiurde (ist zwar heute auch noch so, aber du hast den Rest auch in der Vergangenheit). Die Schwefelsäure ging als Saurer Regen nieder und schädigte die Bäume. Durch rasche gesetzliche Maßnahmen, wie z. B. der Einführung der Rauchgasentschwefelung bei Kohlekraftwerken, wurden die Schwefeldioxidemissionen innerhalb weniger Jahre sehr stark gesenkt. In der Folge ging der Anteil der geschädigten Bäume zurück.

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Monday, May 11th, 2009 | Author: Lukas
Getränkekartons

Getränkekartons

Die Grünen stehen ja für Müllvermeidung. Warum haben dann alle Delegierten und Gäste hunderte von kleinen Getränkekarten leergeschlürft? Manche Leute haben sich gleich ein halbes Dutzend davon geholt. Müllvermeidung sieht anders aus.

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Monday, May 11th, 2009 | Author: Lukas

Am Vormittag des BDK-Sonntags hatten wir die Gelegenheit, Nicole Maisch zu ihren Erfahrungen als junge grüne Abgeordnete im deutschen Bundestag zu interviewen.

Da wir leider keine tausende von Euros teure Ausrüstung hatten, sondern ledigleich eine Digicam ohne externes Mikrofon, störten vorbeifahrende Züge manchmal die Verständlichkeit. Daher habe ich mir die Mühe gemacht, das Interview auch noch niederzuschreiben.

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Saturday, May 09th, 2009 | Author: Lukas

Auf der BDK wurde vor ein paar Minuten der neue Videoclip gegen die Abwrackprämie präsentiert. Auf humorige Art und Weise werden Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier auf die Schippe genommen. Aber seht selbst:

Friday, February 13th, 2009 | Author: Lukas

Eine schwarz-gelbe, eine rot-grüne und zuletzt eine schwarz-rote Koalition haben daran gearbeitet: Das Umweltgesetzbuch, kurz UGB, war der Versuch, tausende von einzelnen (sich zum Teil widersprechenden) Umweltgesetzen zu kodifizieren (zusammenzufassen) und es stand kurz vor der Verabschiedung.

Aber nun ist es in die Mühlen des heraufziehende Wahlkampfes geraten. Plötzlich will die CSU das UGB nichtmehr mittragen mit dem Argument, das UGB würde zusätzliche Bürokratie hervorrufen. Doch das Gegenteil ist richtig. Bisher ist das Umweltrecht ein Sammelsurium an einzelnen Bundes- und Ländergesetzen, zuständig sind dutzende unterschiedliche Behörden. Die Bündelung der vielen Einzelgesetze wäre ein großer Schritt in Richtung Transparenz, den das aktuelle Umweltrecht ist für viele Unternehmen kaum und für normale Bürger*innen gar nichtmehr zu durchschauen. Das Umweltgesetzbuch würde hier zu einer Vereinheitlichung der Regelungen und damit auch einer Straffung der Bürokratie führen, was gerade auch für die Unternehmen von Vorteil wäre:

Verlierer im Berliner Hickhack könnte ausgerechnet die Wirtschaft sein. Das Umweltgesetzbuch soll die hochkomplizierten und zerfaserten Ökogesetze vereinfachen. Zeitraubende Genehmigungsverfahren etwa sollen verkürzt werden. Derzeit muss ein Unternehmen, das eine Industrieanlage bauen will, Genehmigungen nach dem Wasserrecht, dem Naturschutz und der Bundesimmissionschutzverordnung einholen. Künftig soll dafür nur noch ein einziger Antrag erforderlich sein. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen attestierte der Bundesregierung, dass damit Unternehmen jährlich 30 Millionen Euro sparen könnten.

(Quelle: Der Westen, Umweltgesetzbuch auf Eis gelegt, 13.01.2009)

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Wednesday, May 17th, 2006 | Author: Lukas

Als ich am Sonntag auf der Rückfahrt vom Buko die taz las, ist mir dort ein interessanter Artikel aufgefallen. Er trug den schönen Titel “Auf der Reise nach Liliput” und beschreibt auf einer ganzen Seite die Errungenschaften und mögliche Entwicklungen, aber auch die Gefahren der Nanotechnik. Und da weder bei der GRÜNEN JUGEND, noch bei Bündnis 90/DIE GRÜNEN groß darüber gesprochen wird, möchte ich zumindest hier in meinem Blog ein paar Zeilen dazu schreiben.

Was ist überhaupt Nanotechnolgie?
In der Wikipedia ist folgende Definition zu lesen:

Nanotechnologie (griech. nánnos = Zwerg) ist ein Sammelbegriff für eine breite Auswahl von Technologien, die sich der Erforschung, Bearbeitung und Produktion von Gegenständen und Strukturen widmen, die in mindestens einer Dimension kleiner als 100 Nanometer (nm) sind. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter (10-9 m). Diese Größenordnung bezeichnet einen Grenzbereich, in dem die Oberflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften der Materialien eine immer größere Rolle spielen und zunehmend quantenphysikalische Effekte berücksichtigt werden müssen.

Vereinfacht gesagt könnte man also sagen, Nanotechnik ist das Zusammenbauen von Strukturen aus wenigen oder einzelnen Atomen und Molekülen. Dadurch können ganz neue Werkstoffe geschaffen werden, die es so in der Natur gar nicht gibt.

Das ist doch Science-Fiction!
Das werden sich sicherlich viele Menschen denken, wenn sie das Wort “Nanotechnik” hören. Aber die Nanotechnik ist schon Realität. Ein paar Beispiele:

  • Es gibt Farben und Lacke, die den Lotusblüten-Effekt aufweisen. Schmutz kann auf diesen Oberflächen einfach nicht Haften bleiben.
  • In Kosmetika und Lebensmittel werden Nanopartikel z.B. aus Zinkoxid oder Siliziumdioxid eingesetzt.

Wo sind die Gefahren?
Nanopartikel sind teilweise ganz neue Stoffe, die es in der Natur nicht gibt. Wie menschliche, tierische oder pflanzliche Zellen darauf reagieren ist weitgehend unbekannt.
Außerdem sind Nanopartikel viel kleiner als übliche Zusatzstoffe. Kleinere Teilchen pro Volumeneinheit ein viel größere Wirkoberfläche als größere. Und die mögliche Reaktionsfähigkeit hängt direkt von der Wirkoberfläche ab.
Manche Nanoteilchen sind schon als gesundheitsgefährdend bekannt, als Beispiel führt der oben erwähnte taz-Artikel sogenannte “Buckyballs”, also Kugeln aus 60 Kohlenstoffen auf. Diese hätten bereits im Laborversuch menschliche Leberzellen getötet und bei Fischen Gehirnschädigungen hervorgerufen.

Forderungen
Wir Grüne sollten viel mehr Beachtung auf dieses Thema legen. Auf der Homepage der Grünen hab ich dazu genau einen Artikel gefunden!
Außerdem sollten meiner Meinung nach, insbesondere für Lebensmittel und Kosmetika, strenge präventive Grenzwerte eingeführt werden. Es kann nicht sein, dass die Politik schon wieder eine möglicherweise gefährliche Technologie verschläft und erst dann aktiv wird, wenn es die ersten Opfer gibt!

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Thursday, March 23rd, 2006 | Author: Lukas

CDU/CSU und SPD planen das Verbot der Käfighaltung für Legehennen wieder abzuschaffen. Dieses Verbot ist eines der großen Erfolge der rot-grünen Bundesregierung im Tierschutz. Immerhin hat das Bundesverfassungsgericht gesagt, dass es Tieren möglich sein muss, arteigenes Verhalten ausüben zu können, wie z.B. mit den Flügeln zu schlagen oder im Boden zu scharren.

Am 7. April soll der Bundesrat beschließen, dass die Übergangsfristen verlängert werden sollen und dass sogenannte “Kleinvoliere” dauerhaft erlaubt werden sollen. Kleinvoliere sind Käfige mit einer Fläche von 750 cm2 (zum Vergleich: ein Batt Papier hat 623 cm2). Gegenüber herkömmlichen Käfigen haben sie zwar zusätzlich eine Sitzstange und ein Nest, aber die Käfige sind dennoch viel zu klein! Zum Flügelstrecken oder zum Flattern reicht der Platz kaum auf, geschweige denn dass die Hennen größere Strecken umherlaufen können!!!

Das Verbot der Käfighaltung muss auch meiner Sicht nach wie vor beibehalten werden. Nicht aus grüner Ideologie, sondern aus dem Interesse des Schutzes der Legehennen!

Weitere Infos gibts hier:

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Thursday, January 12th, 2006 | Author: Lukas

Wenn man zur Zeit auf den Bodensee schaut, so entdeckt man so manche Insel, die normalerweise nicht da ist. Ursache ist das extrem Niedrigwasser zur Zeit. Nur noch 2,37 m zeigt der Pegel im Konstanzer Hafen zur Zeit. Schon seit Mitte November wird (fast) jeden Tag ein neuer Niedrigsstand im Zeitraum von 1850 bis heute registriert.

So mancher wird sich jetzt fragen, wo den das ganze Wasser hin. Haben es uns die Schwaben weggesoffen, in dem sie durch Sipplingen das in Richtung Stuttgart pumpen?

11,5 Milliarden Kubikmeter Wasser durchströmen jährlich den Bodensee, das sind pro Sekunde 360 Kubikmeter. Im Vergleich zu dem sehr großen Durchfluss durch den Bodensee ist die Trinkwasserentnahme unerheblich. Lediglich 135 Millionen Kubikmeter, das ist etwas mehr als ein Prozent, werden von der Bodensee-Wasserversorgung jährlich als Trinkwasser entnommen. Sogar die Verdunstung auf der Seeoberfläche ist wesentlich größer.

Das sagt zumindest die Bodensee-Wasserversorgung

Ich frag mich allerdings, wenn dem See jedes Jahr ein Prozent des Wassers fehlt, ob das nicht Auswirkungen auf See hat!? Denn wie wir inzwischen wissen, können Gleichgewichte in der Natur oft schon durch kleine Änderungen sehr stark gestört werden.

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